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Gremien und Instrumente auf Bundesebene

Die Grafik zeigt schematisch die beschriebene Arbeitsstruktur auf Bundesebene
Arbeitsstruktur auf Bundesebene (eigene Darstellung)

Für zielgerichtete und wirksame Gesundheitsförderung und Prävention wurden die Sozialversicherungsträger beauftragt, eine Nationale Präventionsstrategie zu entwickeln, bestehend aus

  • Bundeseinheitlichen Rahmenempfehlungen (BRE)
  • Präventionsbericht (alle 4 Jahre, erstmals vorzulegen am 1. Juli 2019).

Als neues Gremium wurde die Nationale Präventionskonferenz (NPK) eingerichtet, die den Auftrag hat, die Nationale Präventionsstrategie weiter zu entwickeln. Stimmberechtigte Mitglieder der NPK sind:

  • GKV (2 Sitze),
  • GRV (2 Sitze),
  • GUV (2 Sitze),
  • SPV (2 Sitze).

Beratende Mitglieder der NPK sind:

  • Bund (4 Sitze),
  • Länder (4 Sitze),
  • Patientenvertretung (2 Sitze),
  • Kommunale Spitzenverbände (3 Sitze),
  • Präventionsforum (1 Sitz),
  • DGB (1 Sitz),
  • BDA (1 Sitz),
  • BA (1 Sitz).

Die NPK beauftragt die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung e.V. einmal jährlich ein Präventionsforum als Gremium zur Beratung der NPK durchzuführen. Das erste Präventionsforum hat am 13.09.2016 in Berlin stattgefunden.

Zur Umsetzung der Bundesrahmenempfehlungen (BRE) in den Ländern schließen die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen, auch für die Pflegekassen, mit den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung und den in den Ländern zuständigen Stellen gemeinsame Rahmenvereinbarungen (Landesrahmenvereinbarungen, LRV). Informationen zur Umsetzung auf Landesebene finden Sie auf dieser Seite unter "Umsetzung in NRW".