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Landesinitiative "Gesundheit von Mutter und Kind"

Nordrhein-Westfalen setzte Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre erfolgreich das Landesprogramm zur "Gesundheit von Mutter und Kind" um. Vor dem Hintergrund der aktuellen soziodemographischen, medizinischen und strukturellen Entwicklungen wurde das Thema erneut im Rahmen des Präventionskonzepts zum Handlungsschwerpunkt.

Die Landesinitiative initiiert Maßnahmen, die insbesondere die Gesundheit von Frauen während der Schwangerschaft und der Kinder im ersten Lebensjahr fördern. In ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Kinder sollen dabei natürlich auch die Väter angesprochen werden.

Durch die Initiative sollen sowohl auf kommunaler als auch auf der Landesebene die bestehenden Präventionspotenziale weiter ausgebaut werden. Ein Schwerpunkt wird auf der Umsetzung von Maßnahmen liegen, mit denen sozial benachteiligte Familien sowie Schwangere und Kinder mit Migrationshintergrund erreicht werden. Andere kulturelle Voraussetzungen auch im Bereich der Versorgung von Säuglingen und andere Familienstrukturen sind hier zu beachten.

Die Landesinitiative erstellt und verbreitet Materialien zur persönlichen Ansprache der Zielgruppen und zur Unterstützung der Aufklärungsarbeit von Multiplikatoren.

Die Landesinitiative arbeitet mit diversen Medien wie Broschüren, Plakaten sowie Videospots, die zum Teil auch in Fremdsprachen veröffentlicht wurden. Diese wenden sich an Schwangere und Eltern und versuchen über die Verwendung visueller Elemente und reduzierter Textblöcke leicht verständlich zu sein. Die Materialien wenden sich aber auch an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als Handreichungen für die Praxis. Sie werden von der Landesinitiative kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ergänzt werden die Medien um Kampagnen, wie zum Beispiel die Schlafsack-Kampagne oder die Kampagne "Check Your Kid" Früherkennungsuntersuchungen.