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Evaluation allgemein

Was ist eigentlich Evaluation?
Was hat's gebracht? Mit dieser Frage sind Verantwortliche von Gesundheitsförderungsprojekten immer wieder konfrontiert. Und um sie aussagekräftig beantworten zu können, führt man in der Regel eine Evaluation durch.

Evaluation im wissenschaftlichen Sinn ist eine systematische, datenbasierte Beschreibung und Bewertung von Programmen, Maßnahmen, zeitlich beschränkten Projekten oder Institutionen, die unterschiedliche Dimensionen der Arbeit (Planung, Struktur, Prozess, Ergebnis) umfassen kann.

Wozu dient sie?
Wer eine Maßnahme anbietet und eine Idee umsetzt, ist interessiert daran, welcher Nutzen erzielt wurde, wie sie verbessert werden kann und welche Ideen und Umsetzungen weiter getragen werden können, weil sie sich bewährt haben. Häufig interessiert nicht nur das Ergebnis (also zum Beispiel die Frage, ob Kinder, die an einem Angebot der Bewegungsförderung teilgenommen haben, auch ihr Übergewicht reduziert haben), sondern auch der Prozess: Konnten wir unsere Idee so umsetzen, wie wir das geplant hatten?

Im professionellen Alltag bietet Evaluation also die Möglichkeit, Prozesse und Effekte eines Programms zu erfassen und zu bewerten.
Sie ermöglicht Ihnen zum Beispiel:

  • eine Bewertung umgesetzter Maßnahmen,
  • eine (Selbst)Reflexion Ihres Handelns,
  • eine Legitimation Ihres Projekts,
  • das Aufdecken der Stärken,
  • eine Optimierung von Prozessen,
  • eine Beurteilung der Wirtschaftlichkeit,
  • erhöhte Transparenz und
  • das Erarbeiten einer systematischen Datengrundlage für Planungen, Entwicklungen, Entscheidungen und Ermittlung des Finanzierungsbedarfs.

Evaluation ist mit Aufwand verbunden und es bedeutet häufig, sich in die eigenen Karten gucken zu lassen. Dennoch lohnt sich dieser Schritt, denn die Evaluation bietet die Möglichkeit, die eigenen Projekte und Maßnahmen zu reflektieren und zu erfahren, was die eigene Arbeit gebracht hat.

Qualitätsdimensionen der Evaluation