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Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2012

Schwerpunkt der Ausschreibung

Prävention nosokomialer Infektionen

Hintergrund
Nosokomiale Infektionen treten sowohl im Krankenhaus als auch im ambulanten Bereich und in Pflegeeinrichtungen assoziiert mit medizinischer Versorgung auf. Sie sind zu einer zentralen Herausforderung für das Gesundheitswesen geworden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, unter anderem liegt die Verbreitung nosokomialer Infektionen in einer nicht immer konsequenten Umsetzung von Hygienerichtlinien und -standards begründet.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen für ein wirksames und nachhaltiges Gesamtkonzept zur Prävention nosokomialer Infektionen ausgesprochen. In ihrer Entschließung 2011 zeigt sie unter anderem prioritäre Handlungsfelder auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Sie betont dabei insbesondere die Notwendigkeit eines patientinnen- und patientenzentrierten und sektorenübergreifenden Handelns der Verantwortlichen sowie einer regelmäßigen Analyse und Bewertung der Entwicklungen und Maßnahmen. Zur weiteren flankierenden Umsetzung der Entschließung hat die Landesgesundheitskonferenz die Schwerpunktausschreibung 2012 zum Wettbewerb "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen - Innovative Projekte im Gesundheitswesen" unter das Schwerpunktthema "Prävention nosokomialer Infektionen" gestellt.

Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2012 - Ausschreibungsbroschüre

Preisträger

Am 05. Dezember 2012 hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf die glücklichen Preisträgerinnen und Preisträger des Gesundheitspreises 2012 ausgezeichnet.

Diese hatten sich zuvor - gemeinsam mit 38 anderen Projektansätzen von insgesamt 35 Organisationen - mit Ihren Projekten an der diesjährigen Ausschreibung um den "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" und die Aufnahme in die Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" beteiligt.

1. Preis

Projekt: EurSafety Health-net
Projektträger: Universitair Medisch Centrum Groningen - Med. Mikrobiologie
Kontakt und weitere Informationen: Universitair Medisch Centrum Groningen - Med. Mikrobiologie
Herr Prof. Dr. Alexander Friedrich
Hanzeplein 1
3700RB Groningen/Niederlande
Telefon: 0031 50-3613480
Email: alex.friedrich@umcg.nl

2. Preis

Projekt: Effizientes Bündel von Präventionsmaßnahmen bei hoher MRSA-Inzidenz in einem Akutkrankenhaus
Projektträger: Evangelisches Krankenhaus Mülheim GmbH
Kontakt und weitere Informationen: Evangelisches Krankenhaus Mülheim GmbH
Gabriele Kantor
Wertgasse 30
45468 Mülheim
Telefon: 0208-3094304
Email: gabriele.kantor@evkmh.de 
Preisträgerflyer mit Detailinformationen

3. Preis

Projekt: Hand in Hand - Ein Schulungsfilm von Auszubildenden
Projektträger: Städtische Kliniken Neuss - Lukaskrankenhaus GmbH
Kontakt und weitere Informationen: Städtische Kliniken Neuss - Lukaskrankenhaus GmbH
Andrea Albrecht
Preußenstr. 84
41464 Neuss
Telefon: 02131-8886000
Email: aalbrecht@lukasneuss.de
Preisträgerflyer mit Detailinformationen

Sonderpreis

Projekt: Netzwerk Diabetischer Fuß Nordrhein
Projektträger: Centrum für Integrierte Diabetestherapie GmbH
Kontakt und weitere Informationen: Centrum für Integrierte Diabetestherapie GmbH
Dr. Dirk Hochlenert
Merheimer Str. 217
50733 Köln
Telefon: 0221-973161102
Email: dirk.hochlenert@web.de
Preisträgerflyer mit Detailinformationen

 

Neu aufgenommene Projekte in die Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen 2012

Am 10. September 2010 hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens diejenigen Projekte bekanntgegeben, die neu in die Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" aufgenommen werden.

19 Projekte von insgesamt 35 Organisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben sich in der aktuellen Ausschreibungsrunde um den "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" erfolgreich um eine Aufnahme beworben. Sie dürfen fortan das begehrte Siegel "Beispielhaftes Projekt Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen 2012" tragen.

Alle Projekte sind in hohem Maße Beispiel gebend für ganz Nordrhein-Westfalen und laden zur Nachahmung und Verbreitung ein.

Übersicht über alle neu aufgenommenen Projekte im Jahr 2012

Eine ausführliche Selbstdarstellung aller aufgenommenen Projekte finden Sie zudem in der  Projekt-Datenbank.

 

Preisverleihung

Am 05. Dezember 2012 hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf die Preisträgerinnen und Preisträger des Gesundheitspreises 2012 ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger hatten sich zuvor - gemeinsam mit 38 anderen Projekten aus insgesamt 35 Organisationen - mit ihren Projekten an der diesjährigen Ausschreibung um den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen und die Aufnahme in die Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" beteiligt.

 

Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2012 wurde an herausragende Projekte in Groningen, Mülheim, Neuss und Köln verliehen

Am 05. Dezember hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Preisträgerinnen und Preisträger des Gesundheitspreises 2012 ausgezeichnet. Das Schwerpunktthema der Ausschreibung um den Gesundheitspreis und die Aufnahme in die Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen griff ein aktuell besonders bedeutsames Thema der 20. Landesgesundheitskonferenz 2011 auf: Prävention nosokomialer Infektionen.

In diesem Jahr wurde die Preisverleihung im Rahmen einer Fachtagung abgehalten. Anlässlich dieses Ereignisses fanden sich mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - darunter auch zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger - im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf ein.

Die mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichneten Projekte zeichnen sich durch Kreativität, einen hohen Innovationsgrad und herausragende Qualität aus. "Von der Verbesserung der Einhaltung einfachster Hygieneregeln wie dem richtigen Desinfizieren der Hände über Maßnahmen zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes bis hin zur Bildung eines grenzüberschreitenden Infektionsschutz-Netzwerks zeigen die ausgezeichneten Projekte, wie sich Infektionen auch durch multiresistente Erreger vermeiden oder zumindest zahlenmäßig reduzieren lassen können", betonte Ministerin Steffens.