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Meldungen zu PoC-Antigen-Tests

Die "Verordnung zur Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Regelung von Absonderungen nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes" (Corona-Test-und-Quarantäneverordnung - CoronaTestQuarantäneVO) vom 11. April 2021 verpflichtet in § 11 Abs. 1 bestimmte Einrichtungen/Unternehmen zur wöchentlichen Meldung durchgeführter Coronaschnelltests (PoC-Antigen-Tests) und positiver Ergebnisse an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der großen Zahl Meldepflichtiger ist für die wöchentlichen Meldungen ein Meldeportal entwickelt worden.

PoC-Antigen-Tests Meldeportal

Kontakt zum LZG.NRW bei Fragen zu Meldungen oder zum Meldeportal

Gemäß § 11 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 sind die nachfolgend aufgeführten Einrichtungsarten verpflichtet, dem Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW) wöchentlich für die Vorwoche die Anzahl der nach dieser Verordnung durchgeführten Coronaschnelltests (PoC-Antigen-Tests) und positiven Ergebnisse zu melden. Bei der Meldung ist nach den Kategorien Behandelte/Betreute, Personal und Besucher zu differenzieren. Die Meldung erfolgt je Einrichtungsart und je Standort elektronisch über das Meldeportal des LZG.NRW.

Meldepflichtige Einrichtungen zur Pflege und Betreuung:

  • stationäre Einrichtungen, die Leistungen der Dauer und Kurzzeitpflege erbringen, mit Ausnahme von Hospizen,
  • anbieterverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne des § 24 Absatz 3 des Wohn- und Teilhabegesetzes,
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen,
  • besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen, einschließlich Kurzzeitwohneinrichtungen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften der Eingliederungshilfe, wenn die zuständige Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz im Hinblick auf die Vulnerabilität der Bewohnerinnen und Bewohner eine Vergleichbarkeit mit den Bewohnerinnen und Bewohner einer vollstationären Pflegeeinrichtung festgestellt hat (§ 8 Abs. 1 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung).

Meldepflichtige Einrichtungen der medizinischen Versorgung:

  • Krankenhäuser,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken.

Alle weiteren Einrichtungsarten, die in § 5 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 aufgeführt sind, sind nicht zur Meldung der durchgeführten PoC-Antigen-Tests an das LZG.NRW verpflichtet und können diese auch nicht über das Meldeportal melden.

PoC-Antigen-Tests Meldeportal

Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021

Gemeldet werden muss die Anzahl der in der Einrichtung durchgeführten Coronaschnelltests (PoC-Antigen-Tests) und der positiven Ergebnisse, unterschieden nach den Personengruppen Behandelte/Betreute, Personal und Besucher. Die Meldung erfolgt je Einrichtungsart und je Standort der Einrichtung.

Die Versendung der Registrierungsschreiben erfolgte im Dezember 2020 an die Einrichtungen, die dem LZG.NRW durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW als meldepflichtig mitgeteilt wurden. Die Versendung der Registrierungsschreiben erfolgte aus Gründen der Datensicherheit auf dem Postweg.

Einrichtungen, die nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 meldepflichtig sind, aber kein Registrierungsschreiben erhalten haben, wenden sich bitte an das LZG.NRW.

Kontakt zum LZG.NRW bei Fragen zu Meldungen oder zum Meldeportal

Nein, das ist nicht möglich. Zugang zum PoC-Antigen-Tests Meldeportal haben nur die Einrichtungen, die nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 meldepflichtig sind.

Die Daten werden wöchentlich zusammengefasst und der Landesregierung sowie den jeweiligen örtlich zuständigen WTG-Behörden, Gesundheitsämtern und Bezirksregierungen zur Auswertung und Beurteilung des regionalen Testgeschehens zur Verfügung gestellt.

Es ist zu unterscheiden zwischen dem Zeitraum, in dem die Meldung erfolgen muss (Meldezeitraum) und dem Zeitraum, für den eine Meldung abgegeben wird:

Für welchen Zeitraum wird gemeldet?
Gemeldet wird immer die Anzahl aller PoC-Antigen-Tests und der positiven Ergebnisse, die im Laufe einer vollständigen Kalenderwoche (Montag bis Sonntag) durchgeführt wurden. Der zu meldende Zeitraum ist im Meldeportal jeweils exakt mit Datum (von - bis) angegeben.

Wann wird gemeldet (Meldezeitraum)?
Die Meldung erfolgt jeweils in der aktuellen Woche für die vorangegangene Kalenderwoche (Beispiel: für die 2. KW (Montag bis Sonntag) in der 3. KW). Die jeweilige Meldung kann in der aktuellen Woche bis einschließlich sonntags erfolgen. Die Einrichtungen sind dabei an keinen festen Wochentag gebunden.

Nein. Die Meldung im Meldeportal des LZG.NRW erfolgt unabhängig von der Finanzierung der PoC-Antigen-Tests. Die Finanzierung der PoC-Antigen-Tests erfolgt auf Grundlage der Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundes vom 8. März 2021 und nicht über das LZG.NRW. Das LZG.NRW kann Ihnen keine inhaltlichen Auskünfte zu der Finanzierung geben.

Wenn eine Einrichtung gemäß § 11 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 meldepflichtig ist, muss auch eine Testzahl von "0" gemeldet werden und zwar auch dann jeweils wöchentlich, wenn die Einrichtung regelhaft auf PoC-Antigen-Tests verzichtet.

In der aktuellen Woche erfolgt jeweils die Meldung für die vorangegangene Kalenderwoche (Beispiel: Meldung der Anzahl durchgeführter PoC-Antigen-Tests für die 2. KW in der 3. KW). Nachträgliche Meldungen sind darüber hinaus nicht vorgesehen und technisch nicht möglich.

Nein. In der aktuellen Woche kann ausschließlich die vorgesehene Meldung für die vorangegangene Kalenderwoche abgegeben werden. Ein Wechsel in eine andere Kalenderwoche ist nicht möglich.

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 11.04.2021 verpflichtet die Einrichtungen, die Meldung wöchentlich über das Meldeportal vorzunehmen. Eine Nachmeldung ist nicht möglich.

Die Einrichtungen können die Meldung innerhalb der Meldefrist für die fragliche Kalenderwoche selbst korrigieren. Dazu muss lediglich die alte Meldung im Meldeportal überschrieben werden. Dafür werden auf dem Meldeformular die korrekten Daten in die Eingabefelder eingetragen und anschließend auf "Speichern" geklickt. Danach ist nur noch der neue Datensatz gespeichert. Dieser Vorgang kann innerhalb des Meldezeitraums, also bis zum Sonntag der aktuellen Woche, beliebig oft wiederholt werden.

Ist die Meldefrist für die Kalenderwoche abgelaufen, ist eine Korrektur im Regelfall nicht mehr möglich. Da eine Auswertung der Daten sehr zeitnah nach dem Ende der Meldefrist erfolgt, ist eine Korrektur von Meldungen bei der Fülle des Meldeaufkommens lediglich in signifikanten Einzelfällen möglich. Das LZG.NRW prüft dann, ob es möglich ist, die Meldung noch nachzutragen und zu berücksichtigen. Die korrekten Daten können dem LZG.NRW bis dienstags nach Ablauf der Meldefrist per E-Mail über poc-meldung@lzg.nrw.de mitgeteilt werden. Wir bitten darum, von einer Zusendung zu einem späteren Zeitpunkt abzusehen.

Es werden alle Tests gezählt, die in der entsprechenden Woche tatsächlich durchgeführt worden sind. Mehrfach getestete Personen werden mehrfach gezählt.

In dem Fall ist in der Eingabemaske im Meldeportal bei der entsprechenden Personengruppe (Personal / Patienten bzw. Betreute / Besucher) ein Haken bei "Es wurden keine PoC-Antigen-Tests durchgeführt" zu setzen. Die Eingabefelder für die Anzahl der durchgeführten Tests werden dann für diese Personengruppe ausgeblendet.

Ja. Maßgeblich für die Meldung im Meldeportal ist allein das Ergebnis des Schnelltests.

Nein, das ist nicht vorgesehen und technisch nicht möglich.

Ja, das ist seit Februar 2021 möglich. Bei der Programmierung des Meldeportals standen die möglichst zeitnahe Verfügbarkeit und eine einfache Handhabung durch die Anwender im Vordergrund. Das Portal wurde zunächst auf die wesentlichen Funktionalitäten reduziert, daher war je E-Mail-Adresse nur eine Registrierung möglich.

Die Funktionalitäten wurden zwischenzeitlich erweitert, so dass Meldungen für mehrere Einrichtungen von einer Ansprechperson (z. B. einem Träger) bzw. unter einer Registrierung erfolgen können. Auch Einrichtungen, die bereits registriert sind, können unter einer E-Mail-Adresse bzw. bei einer Ansprechperson zusammengeführt werden.

Registrierung mehrerer Einrichtungen unter einer E-Mail-Adresse

Registrierungsschreiben verschickt das LZG.NRW dennoch ausschließlich an die Anschriften der Einrichtungen. Die Einrichtungen müssen intern gewährleisten, dass die registrierte Ansprechperson zur Meldung für die Einrichtung befugt ist und die Meldung wöchentlich vornimmt.

Für diesen Fall gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die im Meldeportal registrierte Ansprechperson gibt ihre Zugangsdaten (E-Mail-Adresse und Passwort) vorher ihrer Vertretung, damit diese die Meldung im Meldeportal vertretungsweise vornehmen kann. Die Vertretungsperson benötigt dafür keinen Zugriff auf das E-Mail-Postfach der im Portal registrierten Ansprechperson. Die E-Mail-Adresse erfüllt nach erfolgreich abgeschlossener Registrierung nur noch den Zweck eines Benutzernamens.
    Für den unvorhergesehenen Krankheitsfall wäre es ohnehin sinnvoll, dass die zuständige Ansprechperson ihre Zugangsdaten hinterlegt.
    Die Zugangsdaten sollten aus Gründen der Datensicherheit niemals elektronisch weitergegeben werden, sondern immer mündlich oder in Papierform.
  2. Die im Portal registrierte Ansprechperson übergibt die Einrichtung im Meldeportal über die Funktion "Mein Account" / "Einrichtung übergeben" an die E-Mail-Adresse der Vertretungsperson. Die Registrierung geht in dem Fall vollständig auf die Vertretungsperson über und diese wird zur neuen Ansprechperson für die Einrichtung.

Registrierung mehrerer Einrichtungen unter einer E-Mail-Adresse

Die E-Mail wird automatisiert von der E-Mail-Adresse "no-reply@poc-meldung.nrw" versendet und sollte nach einigen Minuten ankommen. Ist dies nicht der Fall, sollten der Spam- oder Phishing-Ordner kontrolliert oder die IT-Abteilung kontaktiert werden. Ansonsten wenden Sie sich bitte an die Hotline des LZG.NRW für die PoC-Antigen-Tests unter 0234 91535-7777 oder nutzen Sie das Kontaktformular zum Meldeportal.

Kontaktformular

Damit sichergestellt ist, dass E-Mails bei zukünftigen Aktionen im Meldeportal zugestellt werden, empfiehlt es sich, die E-Mail-Adresse "no-reply@poc-meldung.nrw" in Ihrem E-Mail-Programm als Kontakt hinzuzufügen. Zudem sollte die E-Mail-Adresse in Ihrer Firewall als vertrauenswürdiger Absender zugelassen werden (bitte wenden Sie sich dazu an Ihre IT-Abteilung).

Um Missbrauch des Meldeportals zu vermeiden, unterliegt das Passwort bestimmten Sicherheitsanforderungen. Das System untersucht das eingegebene Passwort automatisch darauf, ob es leicht erraten werden kann. So sollte es sich zum Beispiel nicht im Duden wiederfinden und keine Vornamen enthalten. Zudem muss das Passwort mindestens acht Zeichen haben.

Werden die Passwörter nicht akzeptiert, ist es zum Beispiel hilfreich, einen Satz zu überlegen, der für einen persönlich eingängig ist, und hieraus jeweils den ersten Buchstaben jedes Wortes für das Passwort zu verwenden:

"Ich wohne seit 1998 in Arnsberg"
= Passwort: Iws1998iA

Ändert eine Ansprechperson ihre E-Mail-Adresse, muss die neue E-Mail-Adresse mit einem Code verifiziert werden, um diese für das Meldeportal freizuschalten.

Nach Eingabe der neuen E-Mail Adresse unter "Mein Account" / "E-Mail-Adresse ändern" wird der Code automatisch generiert und angezeigt.

An die neue E-Mail-Adresse wird eine E-Mail mit einem Bestätigungslink verschickt, unter dem der Code einzugeben ist. Der Code ist vier Tage gültig. Die neue E-Mail-Adresse ist erst freigeschaltet und für das Meldeportal gültig, wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist.

Bitte beachten Sie: Der Code kann zu einem späteren Zeitpunkt nicht erneut aufgerufen werden. Soll der Vorgang zur Verifizierung der neuen E-Mail erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden, so sollte der Code für die spätere Verwendung notiert werden.

Sollte der Vorgang nicht abgeschlossen worden sein und der Code später nicht mehr vorliegen oder nicht mehr gültig sein, kann die Funktion "E-Mail-Adresse ändern" erneut ausgeführt werden.

Die E-Mail wird automatisiert von der E-Mail-Adresse "no-reply@poc-meldung.nrw" versendet und sollte nach einigen Minuten ankommen. Ist dies nicht der Fall, sollten der Spam- oder Phishing-Ordner kontrolliert oder die IT-Abteilung kontaktiert werden. Ansonsten wenden Sie sich bitte an die Hotline des LZG.NRW für die PoC-Antigen-Tests unter 0234 91535-7777 oder nutzen das Kontaktformular im Meldeportal.

Kontaktformular

Damit sichergestellt ist, dass E-Mails bei zukünftigen Aktionen im Meldeportal zugestellt werden, empfiehlt es sich, die E-Mail-Adresse "no-reply@poc-meldung.nrw" in Ihrem E-Mail-Programm als Kontakt hinzuzufügen. Zudem sollte die E-Mail-Adresse in Ihrer Firewall als vertrauenswürdiger Absender zugelassen werden (bitte wenden Sie sich dazu an Ihre IT-Abteilung).

Die Daten der Einrichtung können bei der Registrierung oder auch später über "Ihr Account" / "Einrichtungsdaten ändern" angepasst werden. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die angegebene Anschrift immer die der Einrichtung ist. Die regionale Auswertung der Meldedaten ist mit den Einrichtungsdaten verknüpft, so dass dort der Standort der Einrichtung eingetragen sein muss. Es ist niemals die Anschrift z. B. der Verwaltung oder des Trägers einzutragen. Wenn eine Ansprechperson mehrere Einrichtungen betreut, dürfen die Adressen der Einrichtungen nicht auf eine Anschrift vereinheitlicht werden.