Hauptinhaltsbereich

Daten und Fakten zu Antibiotika

Antimikrobielle Resistenzen werden mehr und mehr zu einer Herausforderung bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Daher müssen alle Verantwortlichen in den unterschiedlichen Versorgungsbereichen bei der Umsetzung unterschiedlicher Strategien zusammenarbeiten.

In den vergangenen Jahren wurde vermehrt ein Schwerpunkt auf die Erforschung von antibiotikaresistenten Bakterienstämmen gerichtet. Mit der Deutschen Antibiotikaresistenzstrategie DART werden zudem Maßnahmen beschrieben, die den Hauptursachen der Resistenzentwicklung systematisch entgegenwirken sollen. Es werden regionale, nationale und internationale Kooperationen und Arbeitsgruppen auch interdisziplinär gefördert, um die Surveillance-Systeme zur Erfassung von Antibiotika-Resistenten und des Antibiotika-Verbrauchs auszubauen und zu verbessern.

Unter Surveillance versteht man eine systematische, kontinuierliche Sammlung, Analyse und Bewertung von aktuellen gesundheitsrelevanten Daten (zum Beispiel Resistenzlage, Inzidenz von Infektionskrankheiten, Mortalität) in Deutschland, Europa und auf internationaler Ebene [1, 2, 7].

Kurzvorstellung relevanter Netzwerke und Datenbanken, inklusive Linkhinweisen.
Übersicht über die aktuelle Resistenzlage, mit Informationen zu Pneumokokken, Tuberkulose, MRSA und E. coli.

[1] Robert Koch-Institut (Hrsg.): FG 32 Surveillance (2016), (Abruf: 25.10.2017)

[2] Robert Koch-Institut, Antibiotika Resistenz Surveillance (Hrsg.): ARS - Antibiotika-Resistenz-Surveillance (2016), (Abruf: 25.10.2017)

[7] Schwabe U, Paffrath D: Arzneiverordnungs-Report 2015. Aktuelle Daten, Kosten, Trends und Kommentare. Berlin: Springer; 2015