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NWpG - Netzwerk psychische Gesundheit - Integrierte Versorgung psychisch Kranker Menschen

Projekt ID-Nr.: 241285

1. Angaben zum Projektträger

Kurzbezeichnung der Institution:

GpG NRW

Name der Institution/Organisation:

GpG NRW - Gesellschaft für psychische Gesundheit in NRW gGmbH

Adresse:

Eichenstraße 105-109
42659 Solingen
Deutschland

Leitung der Institution:

Herr Nils Greve

Kontakt:

Tel.: 0049-212-2482120
Fax: 0049-212-24821759
nils.greve@gpg-nrw.de
http://www.gpg-nrw.de

1.1 Ist die Institution/Organisation Mitglied der Landesgesundheitskonferenz NRW?

Nein
2. Allgemeine Angaben zum Projekt

2.1 Titel des Projektes:

NWpG - Netzwerk psychische Gesundheit - Integrierte Versorgung psychisch Kranker Menschen

2.2 Weitere Projektträger:

  • Keine

2.3 Kooperationspartner des Projektes:

  • Techniker Krankenkasse
  • Kaufmännische Krankenkasse KKH
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • alpha e.V., Wermelskirchen
  • APK - Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Erftkreis e.V., Hürth
  • Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V., Bonn
  • Club 74 e.V. Förderkreis für psychisch Erkrankte, Minden
  • Das Dach e.V. Verein für psychosoziale Hilfen, Detmold
  • Die Kette e.V., Bergisch Gladbach
  • Essener Kontakte e.V., Essen
  • Förderkreis Sozialpsychiatrie e.V., Münster
  • intego gGmbH, Oberhausen
  • Kölner Verein für Rehabilitation e.V., Köln
  • Mülheimer Kontakte e.V. - Verein sozialpsychiatrische Hilfen, Mülheim a.d.R.
  • Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg gGmbH, Duisburg
  • Psychosozialer Trägerverein Solingen e.V., Solingen
  • RehaVerein - Verein für Rehabilitation psychisch Kranker e.V., Mönchengladbach
  • SPZ Leverkusen gGmbH - Sozialpsychiatrisches Zentrum Leverkusen
  • VPD - Verbund für psychosoziale Dienstleistungen gGmbH, Langenfeld
  • Caritasverband Moers-Xanten
  • Caritasverband Dinslaken
  • Spix e.V., Wesel
  • Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn e.V., Paderborn
  • LWL Klinik Paderborn
  • LVR Klinik Mönchengladbach
  • LVR Klinik Langenfeld
  • ca. 60 niedergelassene Ärzte NRW-weit

2.4 Ansprechpartner des Projektes:

Herr Nils Greve
Funktion: Geschäftsführer

Kontakt:

Tel.: 0049-212-2482120
Fax: 0049-212-24821759
nils.greve@gpg-nrw.de
www.gpg-nrw.de

2.4 Laufzeit des Projektes:

Beginn / geplanter Beginn: Januar 2012
Ende / geplantes Ende: keins

2.6 Das Projekt wird in folgenden Regionen in NRW durchgeführt:

Kreis: Bonn
Kreis: Coesfeld, Kreis
Kreis: Duisburg
Kreis: Essen
Kreis: Köln
Kreis: Leverkusen
Kreis: Lippe, Kreis
Kreis: Mettmann, Kreis
Kreis: Minden-Lübbecke, Kreis
Kreis: Mönchengladbach
Kreis: Mülheim an der Ruhr
Kreis: Münster
Kreis: Oberhausen
Kreis: Paderborn, Kreis
Kreis: Rhein-Erft-Kreis
Kreis: Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreis: Solingen
Kreis: Wesel, Kreis
Kreis: Wuppertal
  • Darüber hinaus ist das Projekt bundesweit aktiv

Ergänzende Beschreibung der Interventionsregion:

Die GpG NRW setzt das Projekt in NRW um. Sukzessive werden immer mehr Regionen erschlossen. Im Juli folgen z.B. noch Kreis Kleve, Bottrop, Kreis Heinsberg. Weitere Regionen sind in der Vorbereitung. Ziel ist ein flächendeckendes Versorgungsnetz NRW- sowie bundesweit aufzubauen.

Bundesweit aktiv ist das Projekt darüber hinaus in Bayern, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Hamburg, Sachsen, Rheinland-Pfalz - jeweils flächendeckend oder in Teilgebieten.

2.6 Bitte ergänzen Sie ggf. erhaltene Preise, Auszeichnungen, Logovergaben (z. B. "gesundheitsziele.de")

Das Projekt wird durch 2 unabhängige Institutionen evaluiert:

Beide Evaluationen werden durch das BMG bezuschusst.

Evaluation IVPOWER

Finanzierung:
Bundesministerium für Gesundheit / Projektträger im DLR
Forschung zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen

Fördersumme:
409.685 Euro

Laufzeit:
2013 - 2016

Identifier:
II A 5 – 2513 FSB 012

 

Evaluation 13+1

Titel   Strukturen und Prozesse einer effektiven und bedürfnis-  orientierten sektorenübergreifenden vernetzten Versorgung   für Menschen mit psychischen Störungen   (Vernetzte Versorgung 13+1)

Projektlaufzeit  Mai 2013 bis April 2016

Fördernummer   IIA5 - 2513FSB013

2.7 Hintergrundinformationen zum Projekt:

  • Das Projekt ist 2014 in die Projekt-Datenbank aufgenommen worden.
  • Die letzte Aktualisierung der Daten durch den Projektträger erfolgte am 24.08.2015
  • Das Projekt ist 2014 in die Landesinitiative
    "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" aufgenommen worden
    (www.GesundesLand.NRW.de).
  • Das Projekt ist Preisträger des "Gesundheitspreises Nordrhein-Westfalen". Es
    wurde 2014 mit dem Gesundheitspreis ausgezeichnet.
3. Zielgruppe(n) und Setting(s) des Projektes

3.1 Das Angebot richtet sich an die folgende(n) Altersgruppe(n):

  • Junge Erwachsene (19-29 Jahre)
  • Erwachsene im mittleren Alter (30-44 Jahre)
  • Ältere Erwachsene (45-59 Jahre)
  • Seniorinnen / Senioren (ab 60 Jahre)

3.2 Richtet sich das Projekt an Multiplikatoren oder Mediatoren?

Nein

3.3 Das Projekt umfasst geschlechtersensible Angebote für:

Keine geschlechtersensiblen Angebote

3.4 Richtet sich das Angebot gezielt an sozial benachteiligte Personengruppen?

Ja, und zwar an:
  • Menschen mit Behinderung

3.5 Das Projekt zielt auf die Partizipation besonderer Zielgruppen?

Ja, und zwar an:
  • Patientinnen und Patienten
  • Menschen mit Behinderung
  • Angehörige
4. Handlungsfeld und Angebotsart des Projektes

4.1 Das Projekt zielt in der Hauptsache auf:

Verbesserung der Versorgung bzw. Behandlung

4.2 Projektschwerpunkt(e) nach Handlungsfeldern/Themenbereichen:

  • Bestimmte Krankheiten, Psychische Erkrankungen
  • Netzwerkbildung

4.3 Findet in dem Projekt eine sektorenübergreifende Kooperation statt?

Ja

Einbeziehung diverser Behandlungsformen (u. a. Soziotherapie, häusl. Krankenpflege, Psychoedukation, Psychotherapie) sowie diverser Behandlungseinrichtungen (gemeindepsychiatrische Netzwerke, Vertragsärzte, Krankenhäuser/Institutsambulanzen) in regionale Netzwerke der Integrierten Versorgung; Leistungsverträge mit der GpG NRW als Managementgesellschaft

4.4 Angebotsart(en):

  • Sonstiges, und zwar :
    multimodale ambulant-aufsuchende Behandlung psychisch Erkrankter, fortlaufend
5. Projektbeschreibung

5.1 Zielstellung des Projektes:

Das Projekt nimmt Bezug zur Psychiatrie-Enquete von 1975 mit dem Ziel, Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Ange­hörigen ein umfassendes, qualitativ hochwerti­ges am­bulantes Behandlungs- und Betreuungsangebot im Sinne des "Home Treatment" an­zubieten. Dieses soll vor allem die Selbstbestimmung und Eigenständigkeit des Versicherten fördern, Selbst­hilfepo­tentiale stärken, Angehörige entlasten, stationäre Aufenthalte ersetzen oder deutlich ver­kürzen und somit die weitere Teilhabe des Versicherten am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Gleichzeitig soll bei gleichbleibender oder verbesserter Qualität die Ver­sorgung wirtschaftli­cher gestaltet werden. Das Projekt hat zum Ziel, die Versorgungssituation insgesamt, vor allem aber die Behand­lungsabläufe bei Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Besonders Versi­cherte mit einer schizo-affektiven, schizophrenen oder depressiven Grunderkrankung stehen im Mittelpunkt des Versorgungsauftrags. Der Versicherte soll möglichst in seinem sozialen und beruflichen Umfeld bleiben können und dort stabilisiert werden. Durch eine enge Verzahnung der für eine umfassende Versorgung und Betreuung erforderlichen Leistungssektoren sollen Ressourcen bei allen Beteiligten noch effektiver und zielgenauer eingesetzt und damit auch die Wirtschaftlichkeit der Versorgung erhöht werden, insbesondere durch 

    1. Senkung der Zahl und stati­onärer Aufenthalte und der Selbsteinweisungsquoten,

    2. Verkürzung bzw. störungsspezifische Optimierung der Verweildauern,

    3. Vermeidung von Therapieabbrüchen,

    4. Vermeidung von stationären Wiederaufnahmen,

    5. Senkung der Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage

    6. Verbesserung der Selbstwirksamkeit (Recovery)

5.2 Wurde eine Bedarfsermittlung vorgenommen?

Nein

5.3 Inhalt und Methode des Projektes:

 Das Projekt bietet Integrierte Versorgung für psychisch Kranke Menschen. die Versorgung besteht auf der Basis der bisherigen Regelversorgung aus einer alternativen Versorgungsstruktur im Sinne eines fach- und sektorenüber­greifenden, multiprofessionell arbeitenden Ver­sorgungsnetzes, welches Leistungs­prozesse, die in der traditionellen Versorgung inhaltlich und institutionell getrennt sind, miteinander verknüpft und alle zur Versorgung psychisch Kranker erforderli­chen Leistungs­erbringer einbezieht. Dazu gehören insbesondere Hausärzte, Ner­ven­ärzte, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. für Psychoso­matik und Psychotherapie, psychologische Psychotherapeuten, ambulante Pfle­gedienste, So­ziotherapeuten, gemeindepsychiatrische Dienstleister sowie Psychiatrische Institutsambulanzen (PIA) und Krankenhäuser.

 

Wesentliche therapeutische Bausteine des NetzWerk psychische Gesundheit sind

  1. aufsuchende psychiatrische Betreuung und Behandlung in der Häuslichkeit des teil­neh­menden Versicherten ("Zuhausebehandlung" - "Home Treatment"), d.h. die di­rekte Ver­sorgung vor Ort unter Einbezug der Angehörigen,

  2. eine niedrigschwellige, flexible und aufsuchende therapeutische Arbeit mit multiprofes­sio­nellen und mobilen Teams unter fachärztlicher Begleitung mit Inan­spruchnahme häuslicher psychiatrischer Krankenpflege, Soziotherapie, Psy­choeduka­tion, außerstationärer Kriseninterventionen sowie psychotherapeutischer Inter­ventionen gemäß den individuellen Bedarfen und Präferenzen des Versicherten,

  3. „non-hospital-settings“ für psychiatrische Behandlungen, soweit möglich auch im aku­ten Krisenfall (z.B. Rückzugsräume),

  4. cherten.

Weitere Kernstücke des Versorgungsauftrags sind

  1. der Bezug zu evidenzba­sierten Leitlinien anerkannter medizinischer Fachgesellschaf­ten oder Institutionen im In-und Ausland,

  2. regelmäßig stattfin­dende, multidisziplinär besetzte Fallkonferenzen und Qualitätszir­kel unter ärztlicher Leitung,

  3. ein umfassendes Fallmanagement unter Federführung einer zentralen Koordinationsstelle,

  4. eine EDV-gestützte Dokumenta­tion und Informationsplattform zur intersektoralen Kommu­nikation aller an der Versorgung Beteiligten,

  5. ein Qualitätsmonitoring des Behandlungsab­laufs über alle Versorgungsbereiche hinweg.

5.4 Anzahl der Personen, die unmittelbar/direkt erreicht werden:

Aktiv nehmen in NRW bereits 2.000 Personen aktiv am Projekt teil. Weitere 800 haben bereits Interesse signalisiert, teilnehmen zu wollen. Bundesweit werden derzeit ca. 8.000 Personen im NWpG versorgt.

5.5 Anzahl der Personen, auf die die Aktivitäten schätzungsweise Auswirkungen haben:

nicht schätzbar

5.6 (Erwartbare) Hauptergebnisse des Projektes:

Durch eine enge Verzahnung der für eine umfassende Versorgung und Betreuung erforderlichen Leistungssektoren sollen Ressourcen bei allen Beteiligten noch effektiver und zielgenauer eingesetzt und damit auch die Wirtschaftlichkeit der Versorgung erhöht werden, insbesondere durch 

    1. Senkung der Zahl stati­onärer Aufenthalte und der Selbsteinweisungsquoten,

    2. Verkürzung bzw. störungsspezifische Optimierung der Verweildauern,

    3. Vermeidung von Therapieabbrüchen,

    4. Vermeidung von stationären Wiederaufnahmen,

    5. Senkung der Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage

    6. Verbesserung der Selbstwirksamkeit (Recovery).

6. Dokumentation und Evaluation des Projektes

6.1 Wird für das Projekt eine Dokumentation erstellt?

Nein, nicht vorgesehen

6.2 Ist das Vorgehen (bzw. die Konzeption) allgemein evidenzbasiert oder gibt es plausible Annahmen zur Wirksamkeit für den Ansatz?

Ja, die Wirksamkeit des Vorgehens (Konzepts) ist nachgewiesen.

S-3 Leitline Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN); ISBN 978-3-642-30269-5

6.3 Wird eine Projektevaluation durchgeführt?

Ja, in Arbeit

6.4 Die Evaluation wird durchgeführt:

Sowohl Projektbeteiligte als auch externe Fachleute

6.5 Folgende Informationen werden ausgewertet, um die Wirkungen des Projektes festzustellen:

  • Ergebnisse schriftlicher Zielgruppenbefragungen
  • Ergebnisse mündlicher Zielgruppenbefragungen

6.6 Ergänzende Beschreibung der Evaluationsmethode:

Studientitel: IVPOWER
Wirksamkeit und Effizienz von Verträgen zur Integrierten Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen unter Realweltbedingungen bei besonderer Berücksichtigung der Verbesserung von empowerment und Lebensqualität

durchgeführt wird die Studie durch die Universität Ulm

 

Methode:
Gegenstand des Projektes ist die überregionale Analyse der Wirksamkeit (effectiveness) und der Kosten-Wirksamkeit (cost-effectiveness) der IV Verträge nach dem Modell des Netzwerks psychische Gesundheit (NWpG) im Vergleich zur psychiatrischen Standardversorgung unter Realweltbedingungen. Die Studie findet in fünf verschiedenen Regionen in Deutschland statt (Berlin, Dresden, Schleswig-Holstein, München, Rheinland). Im Rahmen der Studie werden die Patienten und deren Angehörigen über einen Zeitraum von zwei Jahren zu vier Zeitpunkten im Abstand von sechs Monaten befragt. Die Befragung umfasst Informationen zu dem Gesundheitszustand, zu der Lebensqualität und zur Einschätzung der Selbständigkeit der Lebensführung der Patienten. Darüber hinaus werden Informationen zu den in Anspruch genommenen medizinischen und psychotherapeutischen Behandlungsangeboten erfasst.

Erwartete Ergebnisse
Die im Rahmen der Studie untersuchten Programme zur integrierten psychiatrischen Versorgung werden gegenwärtig in verschiedenen Teilen Deutschlands erprobt. Systematische Daten zur Wirksamkeit und Effizienz liegen jedoch bisher nicht vor. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen Leistungs- und Kostenträgern Daten darüber liefern inwiefern diese Programme in ihrer gegenwärtigen Form zur Verbesserung der psychiatrischen Behandlung, insbesondere Im Hinblick auf die Überwindung bestehender Defizite an den Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer psychiatrischer Versorgung führen und dadurch die Ergebnisqualität der Behandlung aus der Perspektive der Patienten, der Kostenträger und der Volkswirtschaft steigern. Darüber hinaus soll die Untersuchung Hinweise auf Defizite des aktuellen NWpG Modells und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung liefern.

Projektpartner:
PD Dr. Matthias Schützwohl, Technische Universität Dresden (Teilprojektleitung für die Region Berlin und Dresden)
Birgit Görres, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
Kay Herklotz, Medizinisch-therapeutisches Versorgungszentrum Dresden gGmbH
Stephanie Lerf, Gesellschaft für innovatives Gesundheitsmanagement mbH AWOLYSIS
Holger Steckermaier, Gemeinnützige GmbH des Projektvereins
Gisela Riederle, KIELER FENSTER
Wolfgang Faulbaum-Decke, Brücke Schleswig-Holstein
Marius Greuèl, MVZ-Pinel gGmbH
Dr. Thomas Floeth, NiG Pinel gGmbH
Nils Greve, GpG NRW und PTV Solingen

MitarbeiterInnen / Staff Psychiatrie II, Universität Ulm:
Prof. Dr. rer. soc. Reinhold Kilian (Gesamt-Projektleitung)
Prof. Dr. med. Thomas Becker (ärztliche Projektleitung)
Annabel Stierlin

Finanzierung:
Bundesministerium für Gesundheit / Projektträger im DLR
Forschung zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen

Fördersumme:
409.685 Euro

Laufzeit:
2013 - 2016

Identifier:
II A 5 – 2513 FSB 012

 

Studientitel: Strukturen und Prozesse einer effektiven und bedürfnis-  orientierten sektorenübergreifenden vernetzten Versorgung   für Menschen mit psychischen Störungen   (Vernetzte Versorgung 13+1)

AQUA-Institut, Universitatsklinikum Heidelberg, WiNEG, Techniker Krankenkasse

Das Forschungsprojekt hat das Ziel, evidenzbasierte Empfehlungen für die Gestaltung von Versorgungsnetzwerken für Menschen mit psychischen Störungen in Deutschland zu erarbaiten.

Methode: Es werden 13+1 Versorgungsnetzwerke untersucht, die im Rahmen des Netzwerks psychische Gesundheit (NWpG) Verträge der integriereten Versorgung mit der Techniker Krankenkasse haben. Sie Strukturen und Prozesse in den Netzwerken werden mit den patientenbezogenen Ergebnissen (Funktionsniveau, Lebenqualität, Krankenhauseinweisungen) in Beziehung gesetzt. Zusätzlich werden qualitative Gesprächsgruppen mit Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern geführt.

Projektlaufzeit  Mai 2013 bis April 2016

Fördernummer   IIA5 - 2513FSB013

6.7 Wird ein Evaluationsbericht veröffentlicht?

Ja, geplant
7. Fortsetzung der Projektaktivitäten

7.1 Ist ein Anschluss- bzw. Folgeprojekt geplant, beantragt, oder läuft dieses bereits?

Weiß nicht

7.2 Werden entsprechende Aktivitäten nach Abschluss dieses Projektes durchgeführt?

Weiß nicht

7.3 Entstehen im Rahmen des Projektes Produkte, die auch nach Projektende genutzt werden?

Weiß nicht
8. Projektfinanzierung

8.1 Das Projekt finanziert sich über:

  • Sonstige, und zwar : Krankenkassen nach § 140a ff. SGB V

8.2 Geschätzter Gesamtaufwand (inklusive Planung, Ausführung, Evaluation etc.) in Personentagen oder in Euro:

0 €

0 Personentage

8.3 Ist die Finanzierung bis Projektende gesichert?

Ja