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Psychoedukation für Patienten und Patientinnen mit Migrationshintergrund: Bedarfsanalyse/Evaluation der Patientenzufriedenheit

Projekt ID-Nr.: 245726

1. Angaben zum Projektträger

Kurzbezeichnung der Institution:

LWL

Name der Institution/Organisation:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Adresse:

Marsbruchstraße 179
44287 Dortmund
Deutschland

Leitung der Institution:

Herr k.A. k.A.

Kontakt:

Tel.: 0049-234-123456789
ka@ka.de

1.1 Ist die Institution/Organisation Mitglied der Landesgesundheitskonferenz NRW?

Ja: Landschaftsverband Rheinland oder Landschaftsverband Westfalen-Lippe
2. Allgemeine Angaben zum Projekt

2.1 Titel des Projektes:

Psychoedukation für Patienten und Patientinnen mit Migrationshintergrund: Bedarfsanalyse/Evaluation der Patientenzufriedenheit

2.2 Weitere Projektträger:

  • keine

2.3 Kooperationspartner des Projektes:

  • keine

2.4 Ansprechpartner des Projektes:

Herr k.A. k.A.
Funktion: k.A.

Kontakt:

Tel.: 0049-234-123456789
ka@ka.de

2.4 Laufzeit des Projektes:

Beginn / geplanter Beginn: August 2016
Ende / geplantes Ende: September 2018

2.6 Das Projekt wird in folgenden Regionen in NRW durchgeführt:

Kreis: Dortmund

Ergänzende Beschreibung der Interventionsregion:

Das Projekt hat einen sozialräumlichen Bezug und spricht alle Patienten/Patientinnen mit Migrationshintergrund an, die im Evaluationszeitraum zur stationären Behandlung in der LWL-Klinik Dortmund aufgenommen werden. Im Anschluss an die stationäre Behandlung ist die Teilnahme an dem im Rahmen des Projekts angebotenen Psychoedukationsangebot weiterhin möglich.

2.6 Bitte ergänzen Sie ggf. erhaltene Preise, Auszeichnungen, Logovergaben (z. B. "gesundheitsziele.de")

  • KTQ-Zertifikat

  • DGBS Gütesiegel

  • DGPPN zertifiziert als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie

2.7 Hintergrundinformationen zum Projekt:

  • Das Projekt ist 2017 in die Projekt-Datenbank aufgenommen worden.
  • Die letzte Aktualisierung der Daten durch den Projektträger erfolgte am 07.03.2017
  • Das Projekt ist 2017 in die Landesinitiative
    "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" aufgenommen worden
    (www.GesundesLand.NRW.de).
3. Zielgruppe(n) und Setting(s) des Projektes

3.1 Das Angebot richtet sich an die folgende(n) Altersgruppe(n):

  • Junge Erwachsene (19-29 Jahre)
  • Erwachsene im mittleren Alter (30-44 Jahre)
  • Ältere Erwachsene (45-59 Jahre)
  • Seniorinnen / Senioren (ab 60 Jahre)

3.2 Richtet sich das Projekt an Multiplikatoren oder Mediatoren?

Ja, und zwar an:
  • Sonstiges: Therapeuten oder anderes psychiatrisches und psychologisches Fachpersonal

3.3 Das Projekt umfasst geschlechtersensible Angebote für:

Keine geschlechtersensiblen Angebote

3.4 Richtet sich das Angebot gezielt an sozial benachteiligte Personengruppen?

Ja, und zwar an:
  • Migrantinnen / Migranten

3.5 Das Projekt zielt auf die Partizipation besonderer Zielgruppen?

Ja, und zwar an:
  • Migrantinnen und Migranten
  • Sonstiges: Patienten mit Migrationshintergrund (mit Subgruppe der Flüchtlinge) in stationärer psychiatrischer Behandlung

3.6 Art des/r Settings:

  • Krankenhaus
  • Sonstiges: Psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Klinik

3.7 Anzahl der Personen, die zu o. g. Setting(s) gehören:

900

3.8 Richten sich die Aktivitäten auf die Umgestaltung des Umfelds, der Strukturen oder von Abläufen im Setting?

Ja
4. Handlungsfeld und Angebotsart des Projektes

4.1 Das Projekt zielt in der Hauptsache auf:

Prävention bzw. Gesundheitsförderung oder Aufklärung

4.2 Projektschwerpunkt(e) nach Handlungsfeldern/Themenbereichen:

  • Stärkung der individuellen Bewältigungsressourcen (z. B. Stressbewältigung/Entspannung)
  • Bestimmte Krankheiten, Psychische Erkrankungen
  • Gesunde Ernährung
  • Organisationsentwicklung
  • Netzwerkbildung
  • Sonstige, und zwar
    Gesundheitsförderung und Aufklärung von stationär behandelten Patienten und Patientinnen mit Migrationshintergrund;
    Verbesserte Schlafhygiene

4.3 Findet in dem Projekt eine sektorenübergreifende Kooperation statt?

Nein

4.4 Angebotsart(en):

  • Beratungsangebot , fortlaufend
  • Erstellung von Informationsmaterialien / Medien , fortlaufend
  • Unterrichtseinheit
  • Sonstiges, und zwar :
    Datenbank, fortlaufend
5. Projektbeschreibung

5.1 Zielstellung des Projektes:

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag in Deutschland im Jahr 2015 die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund bei rund 17,1 Millionen, somit bei 21% der Gesamtbevölkerung. Diese Zahl hatte im Zuge der vorübergehenden Flüchtlingskrise einen deutlichen Zuwachs erfahren und so einen neuen Höchststand erreicht. Die Top-Vier-Herkunftsländer der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland die Türkei (16,7%), der Nahe und Mittlere Osten (10,7%), Polen (9,9%), sowie die Russische Föderation (7,1%). Migration führt häufig zu einem veränderten sozialen Niveau, Arbeitslosigkeit und finanziellen Schwierigkeiten. Sprach- und Verständigungsprobleme verstärken Tendenzen zu Aus- und Abgrenzung, woraus Identitäts- und Rollenkonflikte resultieren können. Migration birgt also große persönliche und seelische Belastungen, die häufig Auswirkungen auf das gesundheitliche Befinden haben. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass 25% der in Deutschland lebenden Flüchtlinge an einer psychischen Störung leiden (Schneider et al. 2017). Ein höheres Risiko für Migranten an einer psychischen Störung zu erkranken besteht, wenn besondere Bedingungen wie z.B. Asylverfahren und Vertreibung (Koch, 2009; Assion & Koch, 2012a) oder Subgruppenzugehörigkeit (Assion & Koch, 2012b) gegeben sind. Allerdings existieren für Menschen mit Migrationshintergrund Barrieren im Gesundheitssystem, die zu einer verringerten Aufklärung über vorhandene Gesundheitsangebote und einer reduzierten Inanspruchnahme therapeutischer und präventiver Maßnahmen führen (Schouler-Ocak 2015). Migranten nehmen so wesentlich seltener Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsprogramme wahr (Assion, 2005). Neben der Notwendigkeit der Überarbeitung und Anpassung der Versorgungsangebote für Patienten mit Migrationshintergrund zur Verbesserung dieser Situation (Heinz, Schneider 2017, Schneider et al. 2017, Assion et al. 2016, 2017) ist hier auch eine Abhängigkeit vom Sozialstatus und Bildungsniveau zu diskutieren. Es ist bekannt, dass die Akzeptanz unter Migranten bei kulturell angepassten Angeboten erhöht ist (Koch, 1997). Dies bedeutet vor allem, dass auf den Migrationshintergrund zugeschnittene Therapieangebote, wie beispielsweise Psychoedukation zur besseren Aufklärung der Patienten mit Migrationshintergrund und somit zu einer verbesserten Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen beitragen könnten.

„Psychoedukation für Patienten und Patientinnen mit Migrationshintergrund - Eine Bedarfsanalyse und Evaluation der Patientenzufriedenheit“ ist ein Projekt der LWL-Klinik Dortmund mit dem Ziel der Entwicklung eines kultursensiblen Therapieangebots im stationären Setting für Patienten/Patientinnen mit Migrationshintergrund zur Steigerung der Versorgungsqualität für psychisch erkrankte Patienten mit Migrationshintergrund. Dabei soll auch ein besonderer Fokus auf die Patientengruppe der Flüchtlinge gelegt werden. Ziel ist nach Evaluation des im Rahmen des Projekts erarbeiteten Manuals für die Psychoedukation die Implementierung in das Therapieangebot auch anderer Kliniken. Die Psychoedukation soll beim Patienten mit Migrationshintergrund eine Steigerung der Eigenverantwortlichkeit bezüglich der Erkrankung, welche durch frühzeitiges Erkennen und sensibles Reagieren auf psychische Belastungen wiederkehrende Krankheitsphasen und damit verbundene stationäre Aufenthalte vorgebeugt sowie die Entwicklung einer Chronifizierung verhindert, und der Lebensführung durch Aufklärung/Informationsvermittlung und den Abbau von Unsicherheiten bewirken. Zu dem ist das Ziel eine Steigerung der Patientenzufriedenheit im Rahmen des stationären Aufenthalts und eine damit einhergehende Steigerung der Therapieadhärenz.Dieses kultursensible Angebot für Patienten/Patientinnen soll zunächst im stationären Setting evaluiert werden. Eine Ausweitung auf das ambulante Setting auch im Hinblick auf eine Nutzung in Flüchtlingseinrichtungen erscheint bei Erfolg sinnvoll.

5.2 Wurde eine Bedarfsermittlung vorgenommen?

Ja, und zwar an:
  • Begehung des Settings (Lebenswelt)
  • Expertenbefragung
  • Sonstiges: Literaturrecherche

5.3 Inhalt und Methode des Projektes:

Im Rahmen des hier vorgestellten Projekts wurde zunächst ein kultursensibles Psychoedukationsmanual erarbeitet. Dieses Manual umfasst Themenbereiche wie Migrationsprozess und mögliche resultierende Belastungen, Integration und soziale Kontakte, Prävention, das deutsche Gesundheitssystem und psychische Erkrankungen. Zudem wurden Arbeitsblätter erarbeitet, welche in den Sprachen türkisch, polnisch, russisch und arabisch vorliegen und je nach Bedarf (Sprachkenntnis) an die Teilnehmer herausgegeben werden können. Diese Arbeitsblätter enthalten die wichtigsten Informationen, dienen aber auch der Möglichkeit zur Interaktion, da Fragen auf diesen auch in Muttersprache erarbeitet und im Anschluss in der Gruppe besprochen werden können. Im zunächst stationären Setting haben Patienten mit Migrationshintergrund 1mal wöchentlich die Möglichkeit der Teilnahme an der psychoedukativen Gruppe, wobei eine separate Gruppe mit Flüchtlingen aufgrund der fehlenden deutschen Sprachkenntnisse und der damit besonderen Anforderungen/Bedarfe an die Gruppe, durchgeführt wird. Wichtig für die Teilnahme ist ein ausreichend stabiler Gesundheitszustand. Die Durchführung der Gruppe erfolgt durch geschultes Fachpersonal mit Sprachkompetenz im Türkischen, Arabischen, Polnischen und Russischen, wobei ein ebenfalls vorhandener Migrationshintergrund für eine erhöhte Akzeptanz durch die Teilnehmer angestrebt ist. Weiterhin ist der Einsatz von Dolmetschern zur Umgehung möglicher Sprachbarrieren denkbar.

5.4 Anzahl der Personen, die unmittelbar/direkt erreicht werden:

80 Patienten sollen im Rahmen des Projekts eingeschlossen werden

5.5 Anzahl der Personen, auf die die Aktivitäten schätzungsweise Auswirkungen haben:

Die zunächst 80 teilnehmenden eingeschlossenen Patienten und möglicherweise deren Angehörige; nach Evaluation des Psychoedukationsmanuals Patienten mit Migrationshintergrund.

5.6 (Erwartbare) Hauptergebnisse des Projektes:

Aufgrund der Psychoedukation ist eine gesteigerte Patientenzufriedenheit mit der stationären Behandlung und damit einhergehende Therapieadhärenz zu erwarten. Zudem werden den Teilnehmern der Gruppe Informationen zum Leben in Deutschland vermittelt. Es ist zu erwarten, dass es dadurch zu einem Abbau von Ängsten und Unsicherheiten kommt, woraus eine Steigerung der Lebensqualität resultiert. Auch ist eine Steigerung der Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit der psychischen Erkrankung zu erwarten. Da im Rahmen der Psychoedukation auch über Anlaufstellen für Hilfe Suchende informiert wird, ist eine frühzeitigere Inanspruchnahme von Unterstützung in Krisensituationen zu erwarten.

6. Dokumentation und Evaluation des Projektes

6.1 Wird für das Projekt eine Dokumentation erstellt?

Ja, liegt vor
Manual für die interkuturelle Psychoedukation
noch im Veröffentlichungsprozess

6.2 Ist das Vorgehen (bzw. die Konzeption) allgemein evidenzbasiert oder gibt es plausible Annahmen zur Wirksamkeit für den Ansatz?

Ja, die Wirksamkeit des Vorgehens (Konzepts) ist nachgewiesen.

Aufgrund der Datenlage gilt als gesichert, dass durch Psychoedukation das Wissen über die Behandlung und die Erkrankung beim Betroffenen zunimmt und sich dadurch die Zusammenarbeit mit dem Therapeuten (Compliance/Adhärenz) verbessert. Somit wird die Zufriedenheit der Betroffenen mit der Behandlung insgesamt gesteigert. Koch et al. zeigten (2016), dass bereits erste Praxiserfahrungen mit der Psychoedukation von Patienten mit Migrationshintergrund gesammelt werden konnten. Im Rahmen des hier vorgestellten Projekts wurde auf der Grundlage anerkannte Manuale für Psychoedukation wie beispielsweise von J. Bäuml und B. Behrendt, ein migrationsbezogene kultursensibles Manual erarbeitet, da kulturelle Aspekte bei der Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund von großer Bedeutung sind (Assion et al. 2017).

Quellenangabe:

Assion, H. J. (2005). Migration und psychische Krankheit. In: H. J. Assion (Hrsg.). Migration und seelische Gesundheit. Berlin: Springer.

Assion, H. J. & Koch, E. (2012a). Migrationshintergrund: Anforderungen an und Möglichkeiten der Sozialpsychiatrie – Europäische Perspektiven. In: W. Rössler & W. Kawohl (Hrsg.). Soziale Psychiatrie. Das Handbuch für die psychosoziale Praxis. Stuttgart: Kohlhammer.

Assion HJ, Koch E (2012b). Substance abuse and addiction among divergent ethnic groups. In: Barnow S, Balkir N (Hersg.). Cultural variation in psychopathology: From research to practice. Göttingen: Hogrefe.

Assion HJ, Bender M, Koch E, Pollmächer T (2016).(BDK) Flüchtlinge in Not - Fachverbände und Kliniken sind gefordert: Psychiatrische und psychotherapeutische Hilfe frühzeitig anbieten. Psychiatrische Praxis; 43:116-119.

Assion HJ, Graeff-Callies T, Koch, E (2017). Menschen auf der Flucht – psychiatrisch-psychotherapeutischer Versorgungsbedarf. In Graeff-Callies T, Schoular-Ocak M (Hrsg.) Migration und Transkulturalität. Stuttgart: Schattauer, 97-106.

Heinz A, Schneider F (2017). Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung geflüchteter Personen – Herausforderungen und Perspektiven. Nervenarzt; 88(1):1-2.

Koch, E. (1997). Migranten türkischer Herkunft am psychiatrischen Krankenhaus

Marburg – eine Institution öffnet sich für Arbeit mit Ausländern. Curare, 1, 65-74.

Koch, E., Assion, H. J. & Bender, M. (2016). Psychoedukation und Migration. In: J. Bäuml, B. Beherendt, P. Henningsen & G. Pitschel-Walz (Hrsg.). Handbuch der Psychoedukation. Stuttgart: Schattauer.

Koch E (2009). Patienten im Asylverfahren in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Marburg. In: Koch E & Müller HJ (Hrsg.). Asyl und Psychiatrie. Freiburg: Lambertus.

Schneider F, Bajbouj M, Heinz A (2017). Psychische Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland - Modell für ein gestuftes Vorgehen. Nervenarzt; 88(1):10-17.

Schouler-Ocak M (2015). Psychiatrische Versorgung von Menschen mit Migrationshinter-grund in Deutschland. Nervenarzt; 86(11):1320-1325

6.3 Wird eine Projektevaluation durchgeführt?

Ja, in Arbeit

6.4 Die Evaluation wird durchgeführt:

Nur durch Projektbeteiligte (Eigenevaluation)

6.5 Folgende Informationen werden ausgewertet, um die Wirkungen des Projektes festzustellen:

  • Spontane Rückmeldungen aus der Zielgruppe bzw. den Zielgruppen
  • Ergebnisse schriftlicher Zielgruppenbefragungen

6.6 Ergänzende Beschreibung der Evaluationsmethode:

  • Prämessung: Patientenzufriedenheit, Erfassung von Interessen und Zielen

  • Postmessung: Patientenzufriedenheit,

  • Follow-up-Messung 3 Monate nach Beendigung der psychoedukativen Intervention: Patientenzufriedenheit

6.7 Wird ein Evaluationsbericht veröffentlicht?

Ja, geplant
7. Fortsetzung der Projektaktivitäten

7.1 Ist ein Anschluss- bzw. Folgeprojekt geplant, beantragt, oder läuft dieses bereits?

Nein

7.2 Werden entsprechende Aktivitäten nach Abschluss dieses Projektes durchgeführt?

Ja

Nach Evaluation des im Rahmen des Projekts erarbeiteten Manuals für die Psychoedukation von Patienten/Patientinnen mit Migrationshintergrund ist die Implementierung in das Therapieangebot der LWL-Klinik Dortmund, aber auch anderer Kliniken, angestrebt.

Zudem erscheint nach Evaluation dieses kultursensiblen Angebots im stationären Setting eine Ausweitung auf den ambulanten Bereich auch im Hinblick auf eine Nutzung in Flüchtlingseinrichtungen sinnvoll.

7.3 Entstehen im Rahmen des Projektes Produkte, die auch nach Projektende genutzt werden?

Ja

Im Rahmen des Projekts wurde ein Manual "Manual für die interkulturelle Psychoedukation" (noch im Veröffentlichungsprozess) erarbeitet.

8. Projektfinanzierung

8.1 Das Projekt finanziert sich über:

  • Sonstige, und zwar : Eigenmittel, Unterstützung durch LWL-Forschungsinstitut Ruhr-Universität Bochum

8.2 Geschätzter Gesamtaufwand (inklusive Planung, Ausführung, Evaluation etc.) in Personentagen oder in Euro:

--- €

--- Personentage

8.3 Ist die Finanzierung bis Projektende gesichert?

Ja