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Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Ideen, Visionen und Perspektiven

Fachtagung am 25.06.2014 in Mülheim an der Ruhr

Am 25. Juni 2014 veranstaltete das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW in Zusammenarbeit mit der Landesstelle Sucht NRW und dem Landeszentrum Gesundheit NRW die Fachtagung "Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Ideen, Visionen und Perspektiven" in Mülheim an der Ruhr.

Rund 300 Akteurinnen und Akteure unterschiedlicher Arbeitsfelder, Professionen und Fachdisziplinen beteiligten sich am Austausch und brachten ihre Ideen, Visionen und Perspektiven ein. Die Erkenntnisse liefern wichtige Impulse für die Fachdiskussion zur Weiterentwicklung von Suchtprävention und Suchthilfe in Nordrhein-Westfalen.

Die Vorbeugung einer Suchtentwicklung und Eindämmung einer bereits manifesten Suchterkrankung kann nur als Gemeinschaftsaufgabe gelingen, indem alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Ausgehend von den Bedürfnissen und Bedarfen betroffener Menschen helfen individuelle Netze innerhalb und zwischen den Hilfesystemen, die Hilfsangebote zum Wohl der Betroffenen nachhaltig zu gestalten.

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Die Veranstalter (von links): Ilona Füchtenschnieder (Landesskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW), Dirk Lesser (Leitung Referat "AIDS, Sucht und Drogen", MGEPA NRW), Martina Tödte (Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW), Dr. Hans-Jürgen Hallmann (Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW), Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW), Dr. Dorothea Prütting (Leitung Abteilung Gesundheit, MGEPA NRW), Dr. Anke Diehl (Landeszentrum Gesundheit NRW), Dorothee Mücken (Landesstelle Sucht NRW).

Ministerin Steffens: Suchtfreie Gesellschaft ist Illusion – wir brauchen neue Konzepte und Maßnahmen
Pressemiteilung des MGEPA NRW vom 25.06.2014

Programm der Fachtagung

Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Ideen, Visionen und Perspektiven


Plenarveranstaltung und Podiumsgespräch

Das Suchthilfesystem im Wandel - Neue Herausforderungen und zukunftsweisende Strategien
Dr. Oliver Bilke-Hentsch MBA, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie FMH, Modellstation SOMOSA, Winterthur (CH)

Perspektivenwechsel - Gender und Diversity in der Suchtarbeit
Professorin Dr. Frauke Schwarting, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit

Zusammenfassung der Plenarveranstaltung am Vormittag und des Podiumsgesprächs

Visuelles Protokoll der Plenarveranstaltung

Visuelles Protokoll des Podiumsgesprächs


Beiträge aus den Foren

Gendersensible Angebote und Strukturen: Garant für eine erfolgreiche Suchthilfe? (Forum 1; Moderation: Martina Tödte, Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, Essen)

Neue Entwicklungen und Herausforderungen: Ist die Suchtprävention gut gerüstet? (Forum 2; Moderation: Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW, ginko Stiftung für Prävention, Mülheim a.d.R.)

Soziale und berufliche Integration: Eine zukunftsweisende Aufgabe? (Forum 3; Moderation: Rainer Bathen, Arbeitskreis für Jugendhilfe e. V., Hamm)

Vernetzung und Kooperation: Der Königsweg zu passgenauen Hilfen? (Forum 4; Moderation: Anke Follmann, Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster)

Selbsthilfe und professionelle Hilfe: Sind wir gemeinsam unterwegs? (Forum 5; Moderation: Georg Seegers, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln)

Sucht im Alter – Altern mit der Sucht: Herausforderung an Sucht- und Altenhilfe? (Forum 6; Moderation: Trudpert Schoner, Caritasverband Düsseldorf e. V., Fachstelle für Beratung, Therapie und Suchtprävention)

Suchthilfeplanung vor Ort: Sind wir für zukünftige Bedarfe betroffener Menschen gut aufgestellt? (Forum 7; Moderation: Wolfgang Werse und Wiebke Sannemann, LZG.NRW)


Die Veranstaltung im Bild - eine Fotostrecke