Hauptinhaltsbereich

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Das MGEPA wird geleitet von Ministerin Barbara Steffens.
Staatssekretärin ist Marlis Bredehorst.

Innerhalb des MGEPA gliedert sich die Abteilung Gesundheit folgendermaßen (siehe Organigramm):

Gruppe "Präventions- und Versorgungskonzepte im Gesundheitswesen" mit den Referaten:

  • Grundsatzfragen des Krankenhauswesens
  • Krankenhausplanung, Medizinische Versorgung, Infektionsschutz
  • AIDS, Organspende, Psychoonkologie
  • Grundsatzfragen der psychiatrischen Versorgung, psychiatrische Krankenhausplanung, Psychosomatik, Sucht, Drogen
  • Prävention, Rehabilitation, Selbsthilfe
  • Grundsatzfragen des nationalen und internationalen Gesundheitswesens, Hospiz-und Palliativversorgung

Gruppe "Ökonomie im Gesundheitswesen" mit den Referaten:

  • Wirtschaftliche Fragen des Gesundheitswesens, Grundsatzfragen und Betrieb des Maßregelvollzugs
  • Krankenhausinvestitionsfinanzierung, Entgeltsysteme
  • Gesundheitswirtschaft, Telematik im Gesundheitswesen
  • Investitionsfinanzierung und Bau Maßregelvollzug, Baufachliche Angelegenheiten der Krankenhäuser

Gruppe "Öffentliches Gesundheitswesen" mit den Referaten:

  • Gesundheitsrecht, Gesundheitsaufsicht einschließlich Strategiezentrum Gesundheit NRW
  • Kammeraufsicht, Heilberufe mit Approbation, Bestattungsrecht
  • Öffentlicher Gesundheitsdienst, Gesundheitliche Versorgung von Zugewanderten
  • Rettungswesen, Gesundheitshilfen in Krisensituationen
  • Pharmazie, Arzneimittel- und Apothekenwesen
  • Medizinprodukte, Transfusionswesen, neuartige Pharmaka

MGEPA-Motto: "Für ein selbstbestimmtes Leben - in einer solidarischen Gesellschaft"
"Wir wollen dazu beitragen, dass alle Menschen in Nordrhein-Westfalen ihr Leben so weit wie möglich selbst gestalten können. Das ist, kurz gefasst, das Kernanliegen des im Jahr 2010 neu gebildeten Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen.
Darum arbeiten wir für ein menschliches und soziales Gesundheitssystem, bei dem die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen. Darum engagieren wir uns für eine emanzipierte Gesellschaft, in der niemand wegen seiner Herkunft, seiner sexuellen Orientierung, seiner Behinderung oder aus anderen Gründen ausgegrenzt wird. Darum setzen wir uns für eine Pflege ein, die zuallererst von den Pflegebedürftigen und von den Pflegenden her denkt. Und darum wollen wir, dass auch in der Lebensphase "Alter" möglichst große Selbstbestimmung und notwendige Unterstützung gleichermaßen gelingen."

"Das Gesundheitssystem menschlicher und sozialer machen"
"Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik. Wir wollen nicht länger und einseitig von "Fällen", "Strukturen" und "Systemen" sprechen, sondern die Frage stellen, was jeder einzelne Mensch benötigt, um seine Gesundheit zu erhalten oder durch gute medizinische Versorgung zurück zu gewinnen. Daraus ergeben sich die zentralen Ansatzpunkte.

Unsere Ziele:

  • Stärkung der Rechte von Patientinnen und Patienten
  • Stärkung der Prävention
  • geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung
  • flächendeckende und für alle zugängliche am Menschen orientierte gesundheitliche Versorgung
  • verbesserte gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen
  • verbesserte gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • eine Umwelt, die Gesundheit stärkt und nicht schädigt."

Bereiche:

  • Aufklärung und Vorbeugung
  • Versorgung
  • Gesundheitswirtschaft

Aufklärung und Vorbeugung: Übersicht
"Gesundheit ist ein hohes Gut, sie sichert Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Der Wunsch nach Gesundheit rangiert daher auch in allen Bevölkerungsumfragen ganz oben. Die Gesundheit aller Menschen zu erhalten und sie kontinuierlich zu verbessern ist daher eine zentrale Aufgabe der Gesundheitspolitik. Mit dem Landespräventionskonzept und den vielen Aktivitäten in den Bereichen Impfschutz, Krebsbekämpfung sowie in der Sucht- und AIDS-Prävention ist das Land Nordrhein-Westfalen hier sehr gut aufgestellt. Und: Durch mehr Aufklärung sind nicht zuletzt auch beim Thema Organspende deutliche Fortschritte gemacht worden.

Aufklärung und Vorbeugung: Themenfelder

  • AIDS
  • Impfschutz
  • Migration ("Migranten für Migranten")
  • Nichtraucherschutz
  • Krebs
  • Organspende
  • Präventionskonzept
  • Sucht

Aufklärung und Vorbeugung: Aktuelle Einzelthemen

  • Früherkennung-Videos informieren über Untersuchungen
  • Vorsorge treffen mit der Patientenverfügung
  • Traumpass-Kampagne für den Organspendeausweis
  • Nichtraucherschutzgesetz: Faltblatt für die Gastronomie
  • Cannabis: Präventionsprogramm "Stark statt breit" informiert
  • Babyschlafsäcke können Leben retten

Versorgung: Übersicht
"Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken, Reha-Einrichtungen und Rettungsdienste - sie alle sichern die medizinische Versorgung der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wer krank ist, dem soll schnell und kompetent geholfen werden. Dafür sorgen auch die jährlichen Beschlüsse der Landesgesundheitskonferenz. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium unterstützt die Arbeit des Gesundheitswesens zudem beispielsweise durch umfangreiche finanzielle Förderung und übergreifende Planung. Und nicht zuletzt ist das Gesundheitsministerium auch eine Instanz, die darauf achtet, dass Gesetze und Standards eingehalten werden."

Versorgung: Themenfelder

  • Gesundheitspreis
  • Institutionen
  • Krankenhäuser
  • Maßregelvollzug
  • Palliativstationen und Hospize

Versorgung: Aktuelle Einzelthemen

  • Gesundheitsbericht für Nordrhein-Westfalen
  • Konjunkturpaket: 170 Millionen Euro für Krankenhäuser
  • Rückengesundheit fördern und verbessern

Gesundheitswirtschaft: Übersicht
"Die Gesundheitswirtschaft ist die Branche mit den meisten Arbeitsplätzen und der größten Wachstumsdynamik in Nordrhein-Westfalen. Mehr als eine Million Menschen arbeiten in diesem Bereich und die Zahl der Beschäftigten wird weiter steigen. Zur Modernisierung der Branche tragen Spitzenleistungen in Forschung und Technik, verstärkte Kooperationen und wegweisende Ansätze in Organisation, Pflege und Qualifizierung bei. Um die Gesundheitswirtschaft "made in NRW" fit für die Zukunft zu machen, ist das Land Nordrhein-Westfalen beratend und unterstützend auf vielen Gebieten aktiv."

Gesundheitswirtschaft: Themenfelder

  • Gesundheitsberufe
  • Telematik

Gesundheitswirtschaft: Aktuelle Einzelthemen

  • Internationale Vermarktung als Gesundheitsland
  • Gesundheitswirtschaft - Perspektive für das Münsterland
  • Gesundheitsberufe - Überblick für Nordrhein-Westfalen
  • Internetseite informiert über Gesundheitswirtschaft

Gesundheitswirtschaft: Link-Tipps

NRW-Gesundheitssystem

In Nordrhein-Westfalen werden pro Jahr etwa 4 Mio. Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Die Patienten werden in insgesamt 418 Krankenhäusern und Universitätskliniken versorgt.

Über 30.000 Ärzte und Ärztinnen sind in der stationären Krankenversorgung tätig. Weiterhin kümmern sich fast 95.000 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sowie anderes Krankenhauspersonal um die Patienten.

Im ambulanten Bereich arbeiten mehr als 24.000 niedergelassene Ärzte und Ärztinnen. Davon arbeiten ca. 45 % als Hausärzte. Mehr als 13.000 Niedergelassene sind als Fachärzte und -ärztinnen tätig. Sie haben sich z. B. als Kinder-, Haut- oder Frauenärztinnen und Frauenärzte niedergelassen oder sind als Chirurginnen und Chirurgen, Internistinnen und Internisten oder Augenärztinnen und Augenärzte tätig.