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Leitfaden Gesunde Stadt

Der Leitfaden Gesunde Stadt soll helfen, die systematische Zusammenarbeit von Akteuren der Stadt- und Raumplanung und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in NRW zu verbessern und zu intensivieren. Er unterstützt unter anderem

  • die Sensibilisierung im ÖGD und bei anderen planenden Akteuren, zum Beispiel aus den Bereichen Umwelt, Stadtplanung und Soziales, für die Bedeutung gesundheitlicher Belange in Planungsvorhaben,
  • die verstärkte Berücksichtigung gesundheitlicher Belange und eine aktive Rolle des ÖGD bei Planungs- und Entwicklungsvorhaben insbesondere im kommunalen Rahmen,
  • die Strukturierung und inhaltliche Anreicherung von Stellungnahmen hinsichtlich gesundheitlicher Belange im Rahmen der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange,
  • die Stärkung der intersektoralen Kommunikation zwischen ÖGD und Akteuren aus der Planung.

Leitfaden Gesunde Stadt - Hinweise für Stellungnahmen zur Stadtentwicklung aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Der Leitfaden Gesunde Stadt soll insbesondere dann zum Einsatz kommen, wenn eine vorhabenbezogene oder städtebauliche Planung beabsichtigt ist oder bereits begonnen wurde. Insofern stellt der Leitfaden Gesunde Stadt eine ideale Ergänzung zum Fachplan Gesundheit dar.

Darüber hinaus fließt der Leitfaden Gesunde Stadt in die weitere Bearbeitung des Themenkomplexes "Umwelt und Gesundheit in der Planung" im Rahmen des Masterplans Umwelt und Gesundheit NRW ein. Mit ihm soll der Dialog, vorrangig zwischen den Fachbereichen Stadtplanung und Gesundheit, Umwelt und Soziales, weiter ausgebaut werden.

Hintergrund zum Leitfaden Gesunde Stadt

Der Leitfaden Gesunde Stadt basiert auf der Healthy Urban Development (HUD) Checklist, die ursprünglich für New South Wales (Australien) entwickelt wurde. Diese wurde für den Einsatz in NRW übersetzt, adaptiert und aufbereitet.