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Pflegende Angehörige
Als pflegende Angehörige oder pflegender Angehöriger fallen Ihnen durch den engen und regelmäßigen Kontakt unter Umständen als erstes mögliche Warnzeichen für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der zu pflegenden Person auf. Ihr rechtzeitiges Eingreifen kann der Entwicklung von hitzebedingten Erkrankungen vorbeugen und langfristige gesundheitliche Folgen vermeiden oder mindern.
Ältere pflegebedürftige Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Hitze. Grund hierfür ist die geringere Anpassungsfähigkeit des Körpers sowie eine reduzierte Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems im Alter. Vorerkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente können dieses Risiko erhöhen. Außerdem begünstigen körperliche und/oder kognitive Beeinträchtigungen, z. B. eine Demenzerkrankung, eine Dehydrierung an heißen Tagen.
Symptome möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch Hitze
Sollten bei der zu pflegenden Person folgende Symptome auftreten, könnten diese ein Hinweis auf eine mögliche Beeinträchtigung durch Hitze sein:
- trockener Mund
- Unruhegefühl
- Unwohlsein
- Kreislaufbeschwerden
- (heftige) Kopfschmerzen
- ein hochroter heißer Kopf oder blasse und kühle Haut
- kein Schwitzen, die Haut ist trocken
- plötzliche Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörung
- kurzzeitige Ohnmacht
- schmerzhafte Muskelkrämpfe in Beinen und Bauch
- Erschöpfungs- oder Schwächegefühl
- sehr hohe Körpertemperatur (>39 °C)
- niedriger Blutdruck
- Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
- Kreislaufkollaps
- epileptische Anfälle
Beim Auftreten eines oder mehrerer der oben genannten Symptome lassen Sie die zu pflegende Person möglichst nicht alleine und organisieren Sie medizinische Hilfe.
Im Folgenden finden Sie Informationen, Materialien und weiterführende Informationen, die Sie dabei unterstützen sollen, die Auswirkungen von Hitze für Ihre pflegebedürftigen Angehörigen oder Freunde zu reduzieren. Sie erhalten Informationen zu möglichen Maßnahmen, die Sie vor und während Hitzeperioden ergreifen können. Da sich die Folgen von Hitze auch auf Ihre eigene Gesundheit auswirken, können Sie einige der Maßnahmen auch zusätzlich für den Eigenschutz nutzen. Zudem finden Sie konkrete Arbeitsmaterialien, die Sie zur Umsetzung der vorab vorgestellten Maßnahmen nutzen können. Unter den weiterführenden Informationen finden Sie zusätzliche hilfreiche Quellen zum Thema.
Maßnahmen
Sprechen Sie mit der zu pflegenden Person über das Thema Hitze, die körperlichen Auswirkungen und darüber, wie die Person selbst handeln kann, um mögliche Beeinträchtigungen abzuwenden. Beziehen Sie nach Möglichkeit auch weitere Angehörige und nahestehende Personen mit ein.
Bei Hitze ist der Flüssigkeitsverlust besonders hoch. Ist die Flüssigkeitszufuhr zu gering, kann die zu pflegende Person dehydrieren und es besteht die Gefahr einer Exsikkose (einer starken Austrocknung des Körpers, auch Durstkrankheit). Ein Dehydrierung beeinträchtigt vor allem die Funktionen des Gehirns, des Kreislaufs und der Nieren. Beachten Sie, dass besonders ältere Menschen häufig ein vermindertes Durstgefühl aufweisen oder auf Grund von körperlichen Einschränkungen wenig trinken. Eine vorhandene Harninkontinenz kann ebenfalls ein Grund sein, warum Betroffene bewusst weniger trinken.
Neben der reinen Flüssigkeitsaufnahme ist es zudem wichtig, ausreichend wichtige Mineralstoffe, sogenannte Elektrolyte, zu sich zu nehmen. Eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern pro Tag wird empfohlen. Hierzu eignen sich besonders Mineral- oder Leitungswasser, Saftschorlen und ungesüßte Tees. Auf Getränke mit Alkohol, Koffein oder viel Zucker sollte hingegen verzichtet werden. Bei zu pflegenden Personen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen, sollte die richtige Trinkmenge mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt abgesprochen werden. Auch über die Nahrung können Wasser und Elektrolyte zugeführt werden.
Bedarf es Unterstützung beim Trinken?
Mobilitätseinschränkungen können eine Barriere darstellen, beispielsweise können Wasserflaschen schlechter erreicht oder geöffnet werden. Kognitive Beeinträchtigungen können dazu führen, dass das Trinken vergessen wird. Daher sollte bei immobilen oder körperlich eingeschränkten Personen mit Pflegebedarf besonders darauf geachtet werden, dass regelmäßig und ausreichend getrunken wird.
Trinken attraktiv gestalten
- Bieten Sie abwechslungsreiche und dekorierte Getränke an, z. B. Fruchtsaftschorlen, Eistees, Wasser mit Kräutern oder Früchten.
- Verwenden Sie große, farbige Trinkgefäße mit Henkel.
- Bereiten Sie Getränke gemeinsam zu.
- Aus Fruchtsaft können Sie Eiswürfel herstellen.
- Führen Sie Trinkrituale ein, z. B. Trinkrunden zu festen Zeiten, gegenseitiges Zuprosten, Trinklieder.
- Strohhalme können helfen, Verschluckungsgefahren zu reduzieren.
- Besonders im Sommer kann es wichtig sein, Getränke abzudecken, um diese vor Insekten zu schützen. So wird das Risiko von Insektenstichen beim Trinken verringert (Erstickungsgefahr).
Vorausschauend organisieren
- Achten Sie auf jederzeit verfügbare Getränke.
- Personen, die Hitze gegenüber besonders gefährdet sind, benötigen natriumreiches Mineralwasser oder leicht gesalzenes Leitungswasser.
- Unterwegs trinken: Trinkbrunnen und Partnerorganisationen des Refill-Projekts bieten die Möglichkeit, ein mitgebrachtes Trinkgefäß kostenlos mit Wasser aufzufüllen. Eine Karte zu Auffüllstationen finden Sie unter „Material“.
Mahlzeiten anpassen
- Achten Sie auf leichte Mahlzeiten aus Obst und Gemüse, wie Melone, Gurke und Salate.
- Suppen und Brühen tragen positiv zum Wasser- und Elektrolythaushalt bei.
- Achten Sie verstärkt auf die Küchenhygiene. Durch hohe Temperaturen können Lebensmittel schneller verderben und mit Keimen belastet sein.
Hitze und Sonneneinstrahlung können einen Einfluss auf die Stabilität und Wirksamkeit von Arzneimitteln haben. Achten Sie daher darauf, dass Arzneimittel fachgerecht gelagert werden. Für den Großteil der Medikamente gilt, dass sie bei Raumtemperatur aufbewahrt werden sollten. Zusätzlich sollten sie vor Feuchtigkeit geschützt werden. Die Aufbewahrung von Arzneimitteln im Badezimmer ist daher nicht zu empfehlen. Einige Arzneimittel müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beachten Sie daher unbedingt die Lagerungshinweise auf der Verpackung oder im Beipackzettel.
Zudem können Hitze und Sonneneinstrahlung die Aufnahme, die Verteilung, den Abbau im Körper und die Ausscheidung von Arzneistoffen beeinflussen. Falls Anpassungen der Arzneimittel notwendig sind, nehmen Sie Kontakt zur behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt auf. Ändern Sie bitte keinesfalls selbstständig die Dosierung und setzen Sie keine Medikamente ohne Rücksprache ab.
Um den Körper zu kühlen und kühl zu halten und so die Auswirkungen von Hitze zu reduzieren, können aktive und passive Maßnahmen genutzt werden. Aktives Kühlen beschreibt Anwendungen, die die Auswirkungen von Hitze auf den Körper verringern können. Das passive Kühlen bezieht sich auf das Schaffen einer angepassten Umgebung für den Körper, wie durch das Tragen bestimmter Kleidungsstoffe. Durch aktives und passives Kühlen können Sie das Wohlbefinden der zu pflegende Person bei Hitze steigern.
Aktiv kühlen:
- Verwenden Sie lauwarmes Wasser bei der Unterstützung in der Körperpflege. Die Wassertemperatur sollte geringer als die Körpertemperatur sein, aber nicht kalt. Zu kaltes Wasser kann gefährlich für den Kreislauf sein und fördert das Schwitzen z. B. nach dem Duschen.
- Es empfiehlt sich, den Körper nur grob abzutrocknen oder trocken zu tupfen. Das auf der Haut verdunstende Wasser kann so den Körper weiter kühlen.
- Bieten Sie den zu Pflegenden Möglichkeiten zur aktiven Kühlung des Körpers an, wie z. B. Duschen, Hand-, Arm- oder Fußbäder
- Legen Sie kurzfristig feuchte, kühlende (nicht kalte) Handtücher oder Waschlappen auf Arme, Beine, Füße, Nacken oder Stirn auf.
- Besonders immobile pflegebedürftige Menschen benötigen ein regelmäßiges Kühlen an Armen, Beinen, Füßen, Nacken oder Stirn.
- Stellen Sie eine Fußwanne mit kühlem Wasser zur kurzzeitigen Kühlung der Füße und Unterschenkel auf.
- Verwenden Sie zur allgemeinen Körperpflege feuchtigkeitsspendende statt fetthaltige Cremes.
Passiv kühlen:
- Achten Sie bei den zu Pflegenden auf leichte, helle und luftige Kleidung, die bei Bedarf eigenständig geöffnet werden kann. Atmungsaktive Stoffe wie Baumwolle und Leinen sind besonders geeignet. Beim Aufenthalt im Freien sorgen Sie für zusätzlichen Sonnenschutz, z. B. durch Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme.
- Achten Sie auf das Benutzen von leichter Bettwäsche und Laken, entfernen Sie gesteppte Zudecken. Kopfkissen sollten aus atmungsaktivem Material sein.
- Anstelle einer Bettdecke kann ggf. nur der Deckenbezug als Zudecke verwendet werden.
Um gesundheitliche Auswirkungen von Hitze für die zu Pflegenden zu minimieren, sollten die Innenräume möglichst kühl gehalten und ein passendes Raumklima geschaffen werden. Zum Raumklima gehören die Temperatur, aber auch die Luftbewegung und Luftfeuchte. Die Raumtemperatur sollte 26 °C nach Möglichkeit nicht überschreiten. Das Aufstellen von Thermometern in häufig genutzten und bewohnten Räumen kann dabei helfen, die Raumtemperatur zu überwachen. Nutzen Sie kühle und beschattete Räume auf der Nordseite oder untere Stockwerke, um die Wärmebelastung auf den Körper möglichst gering zu halten. Maßnahmen, um die Raumtemperatur zu senken, sind beispielsweise:
- Verschattung der Räume und Fenster, wenn möglich durch außenliegenden Sonnenschutz wie Jalousien und Markisen.
- Türen und Fenster in den frühen Morgen- und späten Abendstunden (sobald die Außentemperatur geringer als die Innenraumtemperatur ist) für 10 Minuten oder länger öffnen. Beachten Sie, dass es nicht ausreicht, die Fenster gekippt zu lassen. Wenn möglich, lüften Sie quer oder öffnen Sie den gesamten Fensterflügel.
- Außentüren und Fenster tagsüber insbesondere auf der besonnten Seite nach Möglichkeit geschlossen halten, solange die Außentemperatur über der Innentemperatur liegt.
- Ventilatoren kühlen nicht den Raum, sondern die Personen. Sie können jedoch zu einem höheren Wohlbefinden beitragen. Pflegebedürftigen Personen sollten aber keiner stetigen Zugluft ausgesetzt sein. Dafür kann der Abstand zum Ventilator vergrößert oder auch der Schwenkbetrieb eingeschaltet werden.
- Hohe Luftfeuchte ist zu vermeiden.
Der Aufenthalt im Freien, wie etwa dem Garten, begrünten Innenhöfen oder Parks kann das Wohlbefinden von Menschen mit Pflegebedarf steigern. Zum Schutz der Betroffenen empfiehlt es sich auf übermäßige Hitze und Sonneneinstrahlung zu achten und diese zu vermeiden. Hierzu können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Zur Mittagshitze den Aufenthalt im Freien sowie in Bereichen mit stehender Luft (Stauwärme) nach Möglichkeit vermeiden.
- Achten Sie auf einen zusätzlichen Sonnenschutz durch z. B. Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme und das Tragen von leichter, luftdurchlässiger, weiter Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen, wie Baumwolle oder Leinen.
- Nutzen Sie möglichst verschattete, gut belüftete Außenbereiche im Grünen bzw. unter Bäumen, denn diese haben einen kühlenden und beruhigenden Effekt.
- Wege durch unbeschattete Gebiete möglichst kurzhalten, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Hitzeverträglichkeit oder geringer Mobilität.
- Risiko der Verbrennung an überhitzten Gegenständen beachten, insbesondere Metalle und dunkle Materialien können in der Sonne sehr heiß werden.
- Nutzen Sie sofern verfügbar (künstliche) Verschattungsmöglichkeiten, wie z. B. Sonnenschirme, Sonnensegel oder Markisen. Achten Sie hierbei auf Materialien mit UV-Schutzfaktor und eine ausreichende Größe sowie eine Sicherung gegen Wind und Standsicherheit. Allgemeingültige Hinweise zum Thema UV-Schutz finden Sie auch unter: Hitzeschutz für Alle.
- Beachten Sie die Temperatur auch im Schatten, wie unter Markisen und Sonnenschirmen. Dort kann Stauwärme auftreten.
- Stellen Sie Getränke bereit, um dem erhöhten Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken.
- Bieten Sie aktive Kühlungsmöglichkeiten an, wie das vorübergehende Auflegen von feuchten Tüchern auf Arme, Beine, Nacken oder Stirn sowie Fußbäder mit kühlem Wasser zur Kühlung der Füße und Unterschenkel.
- Prüfen Sie, inwieweit die Aufenthaltsqualität von kleineren, verschatteten Bereichen bei Windstille ggf. durch die Verwendung eines mobilen Ventilators gesteigert werden kann.
Grundsätzlich gilt: Lassen Sie Ihre Angehörigen mit Pflegebedarf auch draußen nicht allein.
Um zusätzlichen psychischen Belastungen durch Schlafmangel aufgrund warmer Temperaturen vorzubeugen, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Die Schlafenszeiten an die abnehmende Raumtemperatur im Verlauf der Abend- und Nachtstunden anpassen.
- Einen „Cool down“ anstelle des direkten Schlafes anstreben, wie beispielsweise mit dem gemeinsamen Hören eines Hörbuches oder Musik.
- Schlafzimmer kühl halten (siehe Innenräume kühlen)
- Bett und Bettzeug durch die Verwendung von Stoffen aus Leinen, Baumwolle oder Naturfasern und atmungsaktiven Matratzen kühl halten.
- Eine Wärmflasche mit kaltem Wasser mit ins Bett geben.
- Das Tragen leichter, atmungsaktiver Nachtwäsche aus Baumwolle, Seide und anderen Naturfasern.
- Verzichten Sie möglichst auf Schlafmittel, da sie den Kreislauf bei Hitze zusätzlich belasten.
Hitze wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit (älterer) pflegebedürftiger Menschen aus, sondern stellt auch eine Belastung für Sie als Pflegeperson dar. Die körperliche Anstrengung pflegerischer Tätigkeiten ist bei Hitze belastender. Zudem kann der Pflegeaufwand selbst steigen. Und auch Ihre individuellen Risikofaktoren (z. B. Alter, Gesundheitszustand) als pflegende Person können die Belastung während Hitze erhöhen. Achten Sie deshalb auch selber auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und passen Sie nach Möglichkeit Ihre Kleidung an. Beachten Sie die allgemeinen Verhaltensempfehlungen, um sich selbst vor den negativen gesundheitlichen Folgen von Hitze zu schützen.
Allgemeingültige Hinweise finden Sie auch unter:
Hitzeschutz für alle.
Nachfolgend finden Sie Materialien und weitere Informationen zum Umgang mit Hitze für die Zielgruppe. Die Sammlung umfasst verschiedene Darstellungs- und Angebotsformen:
Broschüre, Flyer oder Poster
Video oder Spot
Arbeitsmaterialien für die praktische Arbeit (z. B. Druckvorlagen oder Aushänge)
Internetseite (ggf. mit verschiedenen Medientypen)
Material
Mehrsprachige Informationsmaterialien
Mit der Kampagne „Sonne. Hitze. Schutz!“ stellt das LfGA NRW Flyer und Poster in sechs verschiedenen Sprachen mit den wichtigsten Tipps zum Umgang mit Hitze bereit.
Herausgegeben von: Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen
Zur Kampagne
Tagesplan zur Minderung von Hitzeauswirkungen
Die Übersicht fasst die wichtigsten Schritte zum Hitzeschutz im Tagesverlauf kurz zusammen und soll dabei helfen, die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt umzusetzen.
Herausgegeben von: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Zum Tagesplan
SeniorInnen & Hitze
Die Broschüre liefert neben Informationen und Tipps für heiße Sommertage auch Hintergründe zu den Themen Klimawandel, Hitze und Gesundheit sowie zu hitzeassoziierten Gesundheitsproblemen. Sie erhalten außerdem eine Checkliste für den Tagesablauf sowie die Vorlage für ein Trinkprotokoll.
Herausgegeben von: Amt der Tiroler Landesregierung
Zur Broschüre
Hitze ist gefährlich. Praktische Tipps für Angehörige und Besuchende bei Hitze
Diese Broschüre beinhaltet u. a. konkrete Tipps zum Schutz vor Hitze, die von Angehörigen und Besuchenden in Pflegeeinrichtungen und bei der Versorgung von Pflegebedürftigen zu Hause genutzt werden können.
Herausgegeben von: KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
Zur Broschüre
Geeignete Getränke und Speisen bei Hitze
Die Übersicht zeigt, welche Getränke und Speisen besonders geeignet sind, um Flüssigkeit und Elektrolyte aufzunehmen.
Herausgegeben von: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Zur Handreichung
Rezepte für Infused Water
Die Sammlung von Rezepten zeigt viele Möglichkeiten, um Wasser geschmacklich abwechslungsreich zu gestalten.
Herausgegeben von: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
Zur Sammlung
Refill Deutschland
Auf dieser Karte werden Orte und Einrichtungen angezeigt, an denen man Wasserflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen kann.
Herausgegeben von: Refill Deutschland
Zur Refill Karte
Weiterführende Informationen
Hitze: So schadet sie der Gesundheit
Die Stiftung Gesundheitswissen führt mit kurzen Videos in das Thema Hitze & Gesundheit ein.
Herausgegeben von: Stiftung Gesundheitswissen
Zu den Videos
Hitze und Diabetes
Das Portal diabinfo.de informiert unter anderem darüber, wie sich Hitze auf Menschen mit Diabetes mellitus auswirken kann.
Herausgegeben von: Deutsches Diabetes-Zentrum, Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München
Zum Internetportal
Gut durch Hitzewellen kommen (Online-Kurs)
Die Johanniter zeigen in dem Online Kurs „Gut durch Hitzewellen kommen“, wie Sie sich gut auf große Hitze vorbereiten und bei Hitzenotfällen helfen können. Der Kurs ist kostenlos.
Herausgegeben von: Johanniter
Zum Online-Kurs
Lebensmittel im Sommer richtig lagern und kaufen: Tipps für zu Hause
Die Internetseite bietet Empfehlungen zum Umgang mit Lebensmitteln im Sommer, insbesondere zum richtigen Kühlen.
Herausgegeben von: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V.
Zur Internetseite
Warum sind Elektrolyte wichtig?
Das animierte Video erklärt, welche Funktion Elektrolyte im Körper haben und welche Auswirkungen der Verlust von Körperflüssigkeit auf die Gesundheit haben kann.
Herausgegeben von: Gesundheitsportal Bund
Zum Video
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BiÖG) (o. D.): Hitze und Klimawandel. Hitze und Hitzeschutz. Klima – Mensch - Gesundheit. Abrufbar unter: https://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitze-und-hitzeschutz/hitze-und-klimawandel/ (letzter Abruf: 21.01.2026).
LMU Klinikum, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (2020): Hitzemaßnahmenplan für stationäre Einrichtungen der Altenpflege – Empfehlungen aus der Praxis für die Praxis.
Stiftung ZQP (2024): Hitze und Pflege. Abrufbar unter: https://www.zqp.de/thema/hitze-und-pflege (letzter Abruf: 21.01.2026).
WHO – Weltgesundheitsorganisation, Regionalbüro Europa (2019): Gesundheitshinweise zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsschäden. Neue und aktualisierte Hinweise für unterschiedliche Zielgruppen
