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Aktuelle Meldungen

Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibungen

Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen sind aktuell folgende Stellen zu besetzen:

  • Juristische Sachbearbeitung (w/m/d) in der Fachgruppe „Innerer Dienst, Justiziariat“
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) in der Fachgruppe "Grundsatzfragen, Internationale Zusammenarbeit"
  • Bürosachbearbeitung (w/m/d) in der Fachgruppe "Infektionsepidemiologie"
  • Fachkraft Medizinisches Informationsmanagement/Medizinische Dokumentation (m/w/d) in der Fachgruppe Gesundheitsberichterstattung

4. Online-Vortrag der AG Seelische Gesundheit im Alter: "Einsamkeit im Alter: Risiken wahrnehmen und damit umgehen"

Im Rahmen der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention NRW bietet die AG Seelische Gesundheit im Alter eine Online-Vortragsreihe an. Am 18. Juni 2024 findet der vierte Online-Vortrag statt: in Vorträgen und Praxisdialogen werden die aktuelle Studienlage sowie Einsamkeitsrisiken thematisiert, zudem ermöglicht die Veranstaltung den themenorientierten Austausch zwischen den Referentinnen und Teilnehmenden. Mit diesem Online-Vortrag beteiligt sich die AG Alter an der Aktionswoche "Gemeinsam aus der Einsamkeit", die Teil der Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit ist.

Die Fachveranstaltung richtet sich an interessierte Akteurinnen und Akteure aus dem Handlungsfeld Einsamkeit bzw. Einsamkeit im Alter, die Teilnahme ist kostenfrei.

Gesundheitsbezogener Hitzeschutz in Nordrhein-Westfalen: Status quo und Perspektiven 2024

Um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze schützen zu können, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Das LZG.NRW hat den Auftrag, zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz zu informieren, sowie den Öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere in den Kommunen in Nordrhein-Westfalen, im Umgang mit Hitze zu unterstützen. Am 10. Juni 2024 von 13.00 – bis 16.00 Uhr bietet das LZG.NRW eine Online-Informationsveranstaltung zum Thema „Gesundheitsbezogener Hitzeschutz in Nordrhein-Westfalen: Status quo und Perspektiven 2024“ an.

Ziel der Online-Informationsveranstaltung ist es, über die bisherigen und geplanten Aktivitäten zum Thema Hitze und Gesundheit auf der Landesebene zu berichten. Vorgestellt werden unter anderem Arbeitshilfen, Praxisbeispiele sowie Akteurinnen und Akteure des Hitzeschutzes in NRW. Die Veranstaltung soll für das Thema und die Zusammenhänge zwischen Hitze und Gesundheit sensibilisieren. Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure des Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesens, der Klimaanpassung, der Hitzeaktions- bzw. Hitzeschutzplanung sowie alle Interessierte, die Maßnahmen in diesem Themenfeld umsetzen oder dies für die Zukunft planen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hitzewellen in Nordrhein-Westfalen: Landeszentrum Gesundheit NRW präsentiert Ergebnisse einer repräsentativen Befragung

Das Landeszentrum Gesundheit NRW hat im Jahr 2022 eine repräsentative Befragung mit 2.000 Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und die Ergebnisse nun veröffentlicht. Der NRW-Gesundheitssurvey zum Thema Hitze und Gesundheit beleuchtet gesundheitliche Belastungen durch Hitze, Schutzfaktoren, Verhalten bei Hitze, Wissen und Einstellungen zu Folgen des Klimawandels sowie Anpassungsmaßnahmen in Abhängigkeit vom Sozialstatus und der Wohnsituation.

Gesunde Kommune: Fördermöglichkeiten über die gesetzlichen Krankenkassen in NRW - Dokumentation veröffentlicht

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) NRW am LZG.NRW hat am 09.04.2024 gemeinsam mit Vertreterinnen der gesetzlichen Krankenkassen und -verbände in NRW die digitale Informationsveranstaltung "Gesunde Kommune: Fördermöglichkeiten über die gesetzlichen Krankenkassen in NRW" durchgeführt.

In der Veranstaltung wurden ein Überblick über die Fördergrundlagen und -kriterien gegeben und die Entwicklungen zur Umsetzung des Präventionsgesetzes in NRW sowie Beratungs- und Begleitformate der KGC NRW vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen 137 Personen teil, ein Großteil davon aus kommunalen Verwaltungen in NRW, insbesondere aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Jugend.

Gute Praxis für gesunde Lebenswelten - Lernwerkstatt zur Einführung in die Good Practice-Kriterien

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) NRW am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen bietet am 11. Juni 2024 eine Lernwerkstatt zur Einführung in die Good Practice-Kriterien in den Räumlichkeiten der HS Gesundheit in Bochum an.

Ziel der Veranstaltung ist es, Wissen über den Nutzen und die Anwendbarkeit der Good Practice-Kriterien der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung zu vermitteln und den Teilnehmenden den Transfer in den eigenen Arbeitsalltag anhand von Praxisbeispielen zu ermöglichen.

Die Lernwerkstatt richtet sich vorrangig an kommunale Akteurinnen und Akteure in NRW, die in der Planung, Umsetzung, Überprüfung oder Weiterentwicklung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen für vulnerable Personengruppen tätig sind und noch wenig Berührungspunkte mit den Good Practice-Kriterien hatten.

Flucht und Behinderung: Ergänzung der Sammlung mehrsprachiger Gesundheitsinformationen auf den Seiten des LZG.NRW

Mehrsprachige, zielgruppengerecht aufbereitete Gesundheitsinformationen können den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem für Menschen mit Migrationshintergrund erleichtern und gesundheitliche Chancengleichheit fördern. Umgekehrt erschweren Probleme mit der deutschen Sprache die Arbeit der im Gesundheits- und Sozialbereich tätigen Akteurinnen und Akteure. Mehrsprachige Gesundheitsinformationen können hierbei vermittelnd wirken. Die Zusammenschau mehrsprachiger Gesundheitsinformationen wurde daher um das Themenfeld Flucht und Behinderung erweitert, die Rubrik Infektionsschutz wurde umfassend überarbeitet.

Die Sammlung beinhaltet Arbeitshilfen, mehrsprachige Internetseiten sowie Printmedien, zum Beispiel Flyer, die textreduziert mit Bildern und Grafiken arbeiten. Das Angebot soll eine Lotsenfunktion zu relevanten und qualitätsgesicherten Informationen einnehmen und ist sowohl mit als auch ohne bisherige Kenntnisse im Gesundheitsbereich nutzbar.

Porträt Dr. med. Simone Gurlit, MAE - Direktorin des LZG.NRW

Simone Gurlit ist neue Direktorin des LZG.NRW

Dr. med. Simone Gurlit, MAE steht seit dem 1. Februar 2024 an der Spitze des LZG.NRW. Sie folgt damit auf Arndt Winterer, der das Landeszentrum bis Mitte 2023 leitete.

Die neue Aufgabe wurde ihr am 26. Januar im Rahmen eines feierlichen Aktes mit Urkundenübergabe im Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales in Düsseldorf durch Minister Karl-Josef Laumann übertragen.

Nach langjähriger klinischer Tätigkeit, zuletzt als leitende Ärztin im St. Franziskus-Hospital in Münster, sowie erfolgreichem Abschluss eines Masterstudiums “Angewandte Ethik” wechselte die promovierte Medizinerin 2020 in die Landesverwaltung und leitete bei der Bezirksregierung Münster das Dezernat 24 (Öffentliche Gesundheit, medizinische und pharmazeutische Angelegenheiten, Krankenhausangelegenheiten, Sozialwesen, gesundheitsfachberufe, Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitswesen). Im gesamten Verlauf ihrer Karriere war Simone Gurlit sowohl national als auch international wissenschaftlich tätig und engagierte sich bis zum Eintritt in die Landesverwaltung auch berufspolitisch.

Neben der Leitung des LZG.NRW kommt eine zusätzliche Herausforderung auf die neue Direktorin zu: Bis Ende 2024 soll die Fachkompetenz des LZG.NRW mit der des Landesinstitutes für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung Nordrhein-Westfalen (LIA) in einer neuen Behörde gebündelt werden. Simone Gurlit steuert in den nächsten Monaten zunächst den Aufbau des neuen Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz (LfGA) und soll die Landesoberbehörde anschließend auch leiten. Mit der Gründung des LfGA soll u. a. eine stärkere und vereinfachte Durchsetzungsfähigkeit des Gesundheitsministeriums bei der Erteilung von landesweit einheitlichen Handlungsanweisungen erzielt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Umsetzung von fachlichen Empfehlungen, einheitlichen Standards und Leitlinien bei den wichtigen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes.