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Aktuelle Meldungen

Neuer Spezialbericht: Hospizarbeit und Palliativversorgung in Nordrhein-Westfalen

Eine gute Versorgung und Begleitung von schwerstkranken, sterbenden Menschen und ihren Nahestehenden ermöglicht ein würdevolles Sterben, bei dem Schmerzen bestmöglich gelindert werden. Um eine entsprechende Versorgung und Begleitung sicherzustellen, werden geeignete gesetzliche und institutionelle Rahmenbedingungen ebenso benötigt wie persönliches Engagement, das sich beispielsweise durch den Einsatz der vielen ehrenamtlich Tätigen in der Hospizarbeit zeigt.

Seit der Herausgabe des ersten Berichts zur Hospizarbeit und Palliativversorgung vor zehn Jahren hat sich in Nordrhein-Westfalen viel getan. Dies betrifft den Ausbau ambulanter Strukturen, durch den eine hospizliche und palliative Versorgung im eigenen Wohnraum ermöglicht wird, aber auch die Schaffung weiterer stationärer Strukturen und Qualifizierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus wird in Nordrhein-Westfalen ein besonderer Fokus auf eine verbesserte Versorgung von Sterbenden in Wohn- und Pflegeeinrichtungen gelegt.

Der aktuelle Spezialbericht, herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, gibt einen Überblick über die vielfältigen Versorgungsangebote, Qualifizierungsoptionen für beteiligte Personen- und Berufsgruppen und Zugangsmöglichkeiten für Betroffene.

Aktualisierung des Bereichs NRW-Gesundheitssurvey

Das LZG.NRW hat seine Inhalte zum NRW-Gesundheitssurvey überarbeitet und aktualisiert. Neben Erläuterungen zu Konzept und Methodik der jährlichen Bevölkerungsbefragung finden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung hier auch detaillierte Informationen zum Beispiel zum Datenschutz und zur Auswahl der angerufenen Haushalte. Der NRW-Gesundheitssurvey beinhaltet regelmäßig gestellte Standardfragen und zusätzlich Fragen zu jährlich wechselnden Schwerpunktthemen. Im Bereich "Ergebnisse des Standardfragen-Moduls" können Sie jetzt die Themen der Standardfragen, zum Beispiel zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes, abrufen und gezielt auf die Surveyindikatoren zugreifen. Im Bereich "Ergebnisse zu den Schwerpunktthemen" finden Sie die Ergebnisse der letzten Jahre, zum Beispiel zum Thema Psychische Erkrankungen aus der Befragung 2015.
Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibungen

Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen sind die folgenden Stellen neu zu besetzen:

  • Bürosachbearbeitung in der Fachgruppe Haushalt, Controlling
  • Sachbearbeitung Organisationsangelegenheiten, E-Government in der Fachgruppe Innerer Dienst, Organisation
  • Sachbearbeitung Innerer Dienst, Liegenschaften in der Fachgruppe Innerer Dienst, Organisation
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Praxisworkshop "Betriebliches Gesundheitsmanagement in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung" am 14. Juni 2018 in Bochum

Unternehmen und Institutionen der Gesundheitswirtschaft sind angesichts des demographischen Wandels mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Die Anzahl der Patientinnen und Patienten sowie pflegebedürftiger Menschen steigt stetig und damit auch der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung. Die gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeit und damit der langfristige Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sind somit besonders wichtig. Instrumente zur Gesunderhaltung oder auch Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz werden in Unternehmen unter Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zusammengefasst.

In einem gemeinsamen Praxisworkshop widmen sich das Landeszentrum Gesundheit und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung Fragen und Lösungsansätzen rund um dieses Thema.

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Neue Studie: Medizinisch-pflegerische Versorgung dominiert die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen - erstmals wirtschaftliche Kennzahlen auf Kreisebene verfügbar

Dass die Gesundheitswirtschaft deutschlandweit zu den bedeutendsten Branchen zählt, ist lange bekannt. Über 1,4 Mio. Erwerbstätige sind in Nordrhein-Westfalen in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt - mehr als in jedem anderen Bundesland. Rund 67,5 % von ihnen arbeiten in der medizinisch-pflegerischen Versorgung. Das zählt zu den zentralen Ergebnissen einer Studie des WifOR, die im Auftrag des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) erstellt worden ist.

Erstmals liegen auch Ergebnisse auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen vor. Und die zeigen erhebliche Unterschiede: So reicht bspw. der Anteil der industriell geprägten Bereiche der Gesundheitswirtschaft an der gesamten Gesundheitswirtschaft von unter 10 % in den Städten Herne, Gelsenkirchen und Münster bis zu über 40 % in Leverkusen sowie im Kreis Gütersloh.

Dokumentation der Veranstaltung "Alter und Migration - Gesundheitsförderung und -versorgung"

Am 07.03.2018 fand in Witten die Veranstaltung "Alter und Migration - Gesundheitsförderung und -versorgung" statt, eine Kooperationsveranstaltung des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW), der Kommunalen Gesundheitskonferenz Ennepe-Ruhr-Kreis und des Kommunalen Integrationszentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises. 44 Teilnehmende aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Migration, Integration, Soziales und Selbsthilfe folgten der Einladung. Sie tauschten Erfahrungen aus und diskutierten über mögliche Lösungsansätze für die aktuellen sowie zukünftigen gesundheitsrelevanten Bedarfe älterer Migrantinnen und Migranten im Ennepe-Ruhr-Kreis.