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Aktuelle Meldungen

Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Im Dezember 2019 sind in China Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Auch andere Länder haben danach über Fälle berichtet. In Deutschland wurden seit Ende Januar 2020 erste Fälle bestätigt.

Die Gesundheitsbehörden in NRW beobachten die Entwicklung sehr genau und leiten bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ein. Sie stehen dabei in engem Austausch mit dem Bund und den anderen Bundesländern.

Dokumentation der Veranstaltungen "Gesundheitsförderung vor Ort - Eine praktische Einführung mit Blick auf das Präventionsgesetz" am 19.11. und 05.12.2019 in Dortmund

Gesundheitsförderung und Prävention sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und die Frage, wie die Gesundheit vor allem dieser Personen verbessert und Krankheit vermieden werden kann. Unter dem Titel "Gesundheitsförderung vor Ort - Eine praktische Einführung mit Blick auf das Präventionsgesetz" lud die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) zu zwei Veranstaltungen ins Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund ein. Hintergrund der Veranstaltungen bildete das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz zur Förderung von Projekten der Primärprävention und Gesundheitsförderung. Kommunale Akteurinnen und Akteuren informierten sich und tauschten sich aus über Grundlagen und Prinzipien der modernen Gesundheitsförderung und Prävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten, insbesondere in der Kommune.

Informationsveranstaltung zum Landarztgesetz NRW - Wintersemester 2020/2021

Mit dem Landarztgesetz hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland die Möglichkeit geschaffen, Medizinstudienplätze an Bewerberinnen und Bewerber zu vergeben, die als Hausärztin oder Hausarzt in unterversorgten Regionen des Landes tätig sein wollen.

Die Bewerbung auf Studienplätze für das Wintersemester 2020/2021 ist vom 01.03.-31.03.2020 möglich. Das LZG.NRW bietet zum Bewerbungsverfahren zwei Informationsveranstaltungen am 27.02. und 04.03 in Bochum an. Ziel der Veranstaltungen ist es, Bewerberinnen und Bewerber bestmöglich auf die Antragstellung und das weitere Verfahren vorzubereiten und offene Fragen etwa auch zu vertraglichen Verpflichtungen, zur ärztlichen Weiterbildung und zur Niederlassung als Hausärztin oder Hausarzt in einer unterversorgten Region in Nordrhein-Westfalen zu beantworten. Hierfür werden Expertinnen und Experten der Ärztekammern, der kassenärztlichen Vereinigungen aus NRW und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Verfügung stehen.

Der NRW-Gesundheitssurvey liefert aktuelle Ergebnisse zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen

Von Ende September bis Anfang Dezember 2017 wurden 2.000 Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen zu ihrem Gesundheitszustand, gesundheitlichen Belastungen und ihrem Gesundheitsverhalten befragt.

Im Durchschnitt schlafen die Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen 6,4 Stunden pro Nacht und damit weniger als empfohlen. Jede vierte befragte Person fühlt sich im Alltag durch Stress stark oder sehr stark belastet. Die Bereitschaft zur Selbstmedikation mit Schmerzmitteln ist hoch - insbesondere bei Frauen. Lesen Sie mehr dazu in Teil 1 des Gesundheitssurveys 2017.

Teil 2 des Surveys thematisiert die Inanspruchnahme von medizinischen Präventionsangeboten. Die überwiegende Mehrheit der Befragten - fast 70 % - findet Impfungen wichtig, jedoch werden nicht immer alle empfohlenen Schutzimpfungen in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Grippeschutzimpfung werden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) in der Gruppe der über 60-Jährigen noch deutlich verfehlt.

Titelbild Arbeitslosigkeit und Gesundheit als kommunales Arbeitsfeld

Arbeitslosigkeit und Gesundheit als kommunales Arbeitsfeld - Publikation des LZG.NRW zu einer Projektreihe aus der Stadt Essen

In Essen wurde die Zusammenführung von Arbeitsförderung und Gesundheitsförderung und -versorgung über viele Jahre hinweg systematisch vorangetrieben. Aufbauend auf Projekten des JobCenters Essen, in denen bereits vielfältige Kooperationsstrukturen mit dem Versorgungssystem gewachsen waren, hat sich die Kommunale Gesundheitskonferenz des Themas angenommen und zusammen mit dem Jobcenter Maßnahmen zu Prävention und Gesundheitsförderung in den Blick genommen.

Der jetzt vorliegende Band beschreibt diese Entwicklung anhand von Beiträgen zu den einzelnen Projektschritten, des Evaluationsberichts zum Projekt "Arbeitslosigkeit und Gesundheit" und eines perspektivischen Ausblicks. Die Beiträge stehen durchgehend für das hohe methodisch-konzeptionelle Niveau der Projektreihe, sind aber gleichzeitig anschaulich, kleinschrittig und in einer praxisnahen Sprache gehalten.