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Aktuelle Meldungen

Leinen los! Das Eltern-Programm "Schatzsuche" kommt nach NRW

Ab dem Jahr 2023 übernimmt das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen die Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in Kindertagesstätten und Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Schatzsuche ist in das kommunale Rahmenprogramm "Stärkende Lebenswelten für die seelische Gesundheit von Kindern" eingebettet und wird in zunächst ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten in benachteiligten Sozialräumen umgesetzt.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie ab jetzt auf unserer Internetseite.

dekoratives Bildelement - Ausschnitt eines Graphen zum Abwassermonitoring NRW

Abwassermonitoring NRW: zusätzlicher Covid-19-Trendindikator ab sofort online verfügbar

SARS-CoV-2 ist im Abwasser unter Anwendung molekularbiologischer Methoden nachweisbar. Diese Viruslast im Abwasser wird im Rahmen von Forschungs- und Pilotvorhaben in einer Reihe von Kläranlagen in Nordrhein-Westfalen an zwei festen Terminen pro Woche gemessen. Erfasst wird damit das Abwasser von zurzeit etwa einem Fünftel der Bevölkerung im Land. Unser Wochenbericht "Abwasserbasiertes SARS-CoV-2 Monitoring in Nordrhein Westfalen" erscheint jeweils freitags, fasst die Ergebnisse der Viruslast im Abwasser zusammen und ist über die Corona-Meldelage abrufbar.

Das abwasserbasierte SARS-CoV-2-Monitoring ergänzt die etablierten Indikatoren zur systematischen Überwachung der SARS-CoV-2-Pandemie, kann diese aber keinesfalls ersetzen. Insbesondere können weder Rückschlüsse auf die damit verbundenen Inzidenzen noch auf die Krankheitsschwere gezogen werden.

Die Daten des Abwassermonitorings werden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsvorhabens COVIDready sowie dem Pilotvorhaben ESI-CorA erhoben. Die Datenaufbereitung erfolgt durch die Emschergenossenschaft und den Lippeverband (EGLV), das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e. V. (FIW) und das Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt im Auftrag des LZG.NRW.

Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibung

Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen sind die folgenden Stellen neu zu besetzen:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit und Sachbearbeitung (w/m/d) in der Fachgruppe Prävention und Gesundheitsförderung (32) (3 Stellen),

  • Sachbearbeitung (w/m/d) in der Fachgruppe Versorgungsstrukturen, Gesundheitswirtschaft (53),

  • Sachbearbeitung (w/m/d) für Reiseservice/Buchhaltung in der Fachgruppe Haushalt, Controlling (13),

  • Sachbearbeitung (w/m/d) Informationssicherheit in der Fachgruppe Innerer Dienst, Justiziariat (11).

Aktualisiertes Factsheet zu psychischen Erkrankungen im hohen Erwachsenenalter

In Nordrhein-Westfalen leben etwa 3,8 Millionen Menschen im Alter ab 65 Jahren. Bisher ist nur unzureichend erforscht, ob psychische Erkrankungen insgesamt im Alter verbreiteter sind als in jüngerem Lebensalter oder seltener vorkommen, und wie groß die Unterschiede zwischen denjenigen sind, die ambulant, stationär oder gar nicht gepflegt werden. Die im aktualisierten Factsheet vorgestellten Daten lassen sich dennoch für eine vorsichtige Einschätzung der Verbreitung psychischer Erkrankungen im Alter nutzen.

Die Factsheets des LZG.NRW informieren zur zeitlichen Entwicklung und zu regionalen Unterschieden häufig vorkommender Erkrankungen. Datenquellen sind in erster Linie amtliche Routinestatistiken, zusätzlich greifen wir auf Ergebnisse unserer jährlichen NRW-Gesundheitssurveys zurück und beziehen Daten aus nationalen und internationalen epidemiologischen Studien ein.

Gesundheitspreis NRW 2022: Nordrhein-Westfalen sucht innovative Projekte zur Personalgewinnung und -bindung im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Wettbewerbs „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ werden auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte im Gesundheitswesen Nordrhein-Westfalens gesucht. Das Thema lautet „Fachkräftegewinnung im Gesundheitswesen“, der Wettbewerb richtet sich an alle Verbände, Institutionen, Initiativen und Fachleute, die in der Gesundheitsversorgung arbeiten oder mit der Ausbildung von Fachkräften für den Gesundheitssektor betraut sind. Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Ausschreibungsfrist für den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2022 endet am 31. Januar 2023.

Monitoring von Hantavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen

Nagetiere sind Hauptübertäger von Hantaviren in Deutschland. Auf Grund natürlicher Schwankungen kommt es in mehrjährigen Abständen zu einer starken Vermehrung dieser Wirtstiere und somit zu regional erhöhten Inzidenzen von Hantavirus-Infektionen bei Menschen. Das Julius Kühn-Institut hat ein Prognosemodell entwickelt, mit dem im Herbst das Risiko für erhöhte Inzidenzen im folgenden Frühjahr auf Ebene der Landkreise/kreisfreien Städte dargestellt wird. So können sich Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsämter und die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten auf das Risiko einstellen und Hantavirus-Infektionen vorbeugen.

Die Risikokarte 2023 für Nordrhein-Westfalen finden Sie nun auf unserer Internetseite, ergänzt um Informationen zum Prognosemodell sowie hilfreiche Links.

Corona-Meldelage: Übermittlung der Corona-Fallzahlen wird an die bundesweite Praxis angepasst

Ab dem 25.06.2022 werden die Corona-Fallzahlen grundsätzlich nur noch arbeitstäglich an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. An Wochenenden und Feiertagen wird hingegen künftig nicht mehr gemeldet. Damit wird das Meldeverhalten den Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes und dem fast aller anderen Bundesländer angepasst.
Fallzahlen von Samstagen, Sonntagen sowie Feiertagen werden nachträglich am nächsten Arbeitstag übermittelt.