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Infektionsschutz

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen berät und unterstützt den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Fragen der angewandten Infektionshygiene, Infektionsepidemiologie, bei Schutzimpfungen und sexuell übertragbaren Krankheiten (STI).
Als Landesmeldestelle für die Überwachung von Infektionskrankheiten in NRW veröffentlichen wir wöchentlich die aktuellen Daten zum Infektionsgeschehen z. B. zu Noroviren und Grippe. Wir geben Empfehlungen zum Risikomanagement bei Ausbrüchen und hochansteckenden Krankheiten.
Wir unterstützen die Gesundheitsämter des Landes bei der Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes.

Überwachen der Infektionskrankheiten und Früherkennung von Ausbruchsgeschehen sind die Kernaufgaben der Meldestelle. Der wöchentliche Infektionsreport liefert dazu übersichtliche Tabellen und Grafiken. Mit der Surveillance, der systematischen Sammlung, Übermittlung, Interpretation und Auswertung von Daten, verfügen wir über "ein wachsames Auge" des Gesundheitsschutzes.
Für die Infektionskrankheiten-Surveillance gemäß IfSG im Lande Nordrhein-Westfalen wird die innovative Kommunikationstechnologie AIM+ (Automatisiertes Infektionskrankheiten-Melde- und -Informationssystem) genutzt.
Das Portal enthält Informationen zu Infektionen, Krankheitserregern und Antibiotika sowie Antibiotikaresistenzen. Ärztinnen und Ärzte, Patientinnen und Patienten und auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger finden dort wissenschaftlich gesicherte und nutzerrelevante Gesundheitsinformationen.

Im Krankenhaus erworbene Infektionen und Antibiotikaresistenzen - Probleme, mit denen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, aber immer häufiger auch der ambulante Bereich konfrontiert werden. Das LZG.NRW unterstützt unter anderem durch Handlungsempfehlungen zu infektionshygienischen Maßnahmen und erarbeitet Richtlinien und Standards.

Neue Standards und geänderte internationale Vorschriften verlangen immer wieder Anpassungen. Das LZG.NRW berät die Behörden und Einrichtungen zum Themenkomplex "Maßnahmen im Zusammenhang mit bedrohlichen Krankheiten", insbesondere pandemischen Lagen.

Bei Impfkampagnen werden das Land und insbesondere die Kommunen fachlich und organisatorisch unterstützt. Daneben kommt der "Impf-Parcours" im schulischen Alltag zum Einsatz.

Syphilis, Tripper, Pilzinfektionen, Hepatitis B oder Infektionen mit Herpes-Viren gehören u.a. zu den STD und STI (engl.: sexually transmitted diseases or infections). Die Prävention dieser Infektionen, einschließlich HIV, ist ein wichtiges Ziel, zu dem wir mit Konzepten, Leitlinien, Kooperation und Vernetzung beraten und unterstützen.

Dokumentationen von Veranstaltungen aus dem Themenbereich Infektionsschutz.