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Aktuelle Meldungen

LfGA NRW erteilt 165 Genehmigungen für Röntgeneinrichtungen zur Früherkennung von Brustkrebs im Jahr 2025

Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts etwa 70.550 Frauen und 740 Männer neu an Brustkrebs. Umso wichtiger ist die Vorsorge. Das LfGA NRW ist für die Genehmigung zuständig, die Praxen und Einrichtungen benötigen, um Röntgengeräte zur Früherkennung von Brustkrebs betreiben zu dürfen. In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeitenden des LfGA NRW rund 450 Genehmigungen erteilt.

Den ganzen Text finden Sie unter folgendem Link:

Gesundheitsminister Laumann: Grippeimpfung schützt – besonders Menschen mit erhöhtem Risiko

Mit Beginn der Grippesaison steigt auch das Risiko für Influenza-Erkrankungen. Insbesondere bei bestimmten Risikogruppen kann die Erkrankung schwer verlaufen und zu Lungenentzündungen, Krankenhausaufenthalten oder sogar zum Tod führen. 

Besonders gefährdet sind Menschen ab 60 Jahren, Schwangere sowie Menschen mit chronischen Grunderkrankungen wie zum Beispiel des Herzens, der Lunge oder mit Diabetes. Auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. 

„Influenza ist weit mehr als eine starke Erkältung. Gerade bei älteren Menschen, chronisch kranken oder Schwangeren kann sie schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen und sich impfen zu lassen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Auch Angehörige und enge Kontaktpersonen von Risikogruppen können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie sich selbst gegen Grippe impfen lassen.

Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibung

Im Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) ist aktuell die folgende Stelle zu besetzen:

  • Referentin/Referent (w/m/d) im Bereich Aufsicht in der Fachgruppe 51 „Arzneimittelsicherheit und -versorgung, Drogenkonsumräume und Diamorphinambulanzen“
Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibungen

Im Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) sind aktuell die folgenden Stellen zu besetzen:

  • Referentin/Referent (w/m/d) (wissenschaftliche Mitarbeit) Mortalitätssurveillance / Public Health Modelling
  • Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Büromanagement (w/m/d) zum 01.09.2027
Titelblatt der vierten Ausgabe des "Kompass Gesundheitsförderung"

Mehr Gesundheit für alle: KGC NRW stellt sich im neuen „Kompass Gesundheitsförderung“ vor

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Nordrhein-Westfalen (KGC NRW) ist seit 2012 fester und unverzichtbarer Bestandteil der gesundheitsförderlichen Strukturen im Bundesland. In der vierten Ausgabe des "Kompass Gesundheitsförderung“ wird nun gezeigt, wie Kommunen und Kreise unterstützt, Strukturen aufgebaut, weiterentwickelt und nachhaltig verankert werden können.

Die Ausgabe liefert wichtige Impulse im Themenfeld der Gesundheitsförderung und stellt unter anderem den Schwerpunkt „Begleitung des krankenkassenübergreifenden Förderverfahrens nach § 20a SGB V“ vor. Über dieses können Kommunen und Kreise Fördermittel für Projekte der Gesundheitsförderung und Primärprävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten beantragen. Angesiedelt ist die KGC NRW am LfGA NRW. 

Der "Kompass Gesundheitsförderung“ ist ein quartalsweise erscheinendes Informationsformat des LfGA NRW und geht verschiedenen zentralen Fragen nach: Welche Themen der Gesundheitsförderung sind in Nordrhein-Westfalen von besonderem Interesse? Welche Beiträge leistet der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) zur Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen? Wie wird Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene umgesetzt?

(Bild: ©master1305 – stock.adobe.com & LfGA NRW)

"Pottburg vernetzt sich" – ein Planspiel zur Netzwerkarbeit in der Gesundheitsförderung am 24.11.2026

Interprofessionelle Netzwerke bieten die Chance, die Verankerung von Gesundheit in allen politischen Feldern ("Health in All Policies") Schritt für Schritt zu realisieren. Gleichzeitig ist eine professions- und ressortübergreifende Netzwerkarbeit mitunter eine Herausforderung in der Gesundheitsförderung: Wie gelingen kooperative Aushandlungsprozesse mit Akteurinnen und Akteuren in verschiedenen Positionen und mit unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen?

Am 24. November 2026 kann dies im Rahmen des Planspiels "Pottburg vernetzt sich" in den Räumlichkeiten der Hochschule Bochum erprobt werden. Die Teilnehmenden nehmen Rollen aus dem Gesundheits-, Jugend-, Sozial- oder Stadtplanungsamt sowie von freien Trägern ein, um über die Neugestaltung einer Grünfläche zu verhandeln und zu diskutieren. Das Planspiel ermöglicht zudem, die eigene Argumentation für Gesundheitsförderung – auch gegenüber anderen Professionen – zu reflektieren.

Dem Planspiel geht eine digitale Selbstlernphase in Form eines E-Learnings voraus, um für die Chancen und Herausforderungen der Netzwerkarbeit in der Gesundheitsförderung zu sensibilisieren.

Das Planspiel richtet sich vorrangig an Akteurinnen und Akteure in NRW, die in ihrer Arbeit Bezüge zur Gesundheitsförderung haben oder setzen möchten und die im kommunalen Raum tätig sind.

Krebserkrankungen: LfGA NRW richtet Fachtagung Kommunale Gesundheitsberichterstattung aus

Am 3. November 2026 findet in Dortmund die Fachtagung Kommunale Gesundheitsberichterstattung zum Thema Krebserkrankungen statt.

Expertinnen und Experten beleuchten aktuelle Entwicklungen der Krebserkrankungen und -sterbefälle in Nordrhein-Westfalen und zeigen Einflussfaktoren und Präventionsmaßnahmen auf. Zusätzlich bietet die Fachtagung Gelegenheiten, die Vernetzung und den Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren der kommunalen Gesundheitsberichterstattung und der Prävention zu fördern.

Neben einem vielfältigen Vortragsprogramm ist eine Podiumsdiskussion geplant.

Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2025: Minister Laumann zeichnet Digitalisierungsprojekte aus

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Mittwoch, 9. September 2026, in Düsseldorf an insgesamt vier Projekte aus Münster, Herford, Essen und Dortmund den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2025 verliehen. Das Thema des Preises lautete „Digitalisierung im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen sinnvoll und sicher ausbauen“. Organisiert und umgesetzt wurde der Preiszyklus unter anderem durch das LfGA NRW – inklusive der Sichtung und wissenschaftliche Vorbewertung aller 31 Bewerbungen.

Weitere Infos zum Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2025 und die komplette Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erhalten Sie über den folgenden Link:

Das LfGA NRW hat eine neue Adresse für Briefpost

Im Zuge der Einführung der Elektronischen Verwaltungsarbeit hat das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) ab dem 1. September 2026 eine neue Anschrift für Briefpost. Bitte richten Sie Ihre Briefsendungen für alle unsere Standorte ausschließlich an die folgende neue offizielle Postadresse des LfGA NRW:

Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen
40208 Düsseldorf

Paket- und Probensendungen sind davon ausgenommen, bitte senden Sie diese weiterhin direkt an den jeweiligen Standort.

Aktualisierte Indikatoren im Gesundheitsinformationssystem

Das LfGA hat im Gesundheitsinformationssystem 122 Indikatoren aus unterschiedlichen Themenfeldern und insgesamt 27 Dashboards im Gesundheitsatlas aktualisiert und beide Bereiche auf den neusten Stand gebracht. 

Diesmal sind Indikatoren zu Basisdaten der Bevölkerung, zu Rentenzugängen und -bestand, zu Medizinischen Leistungen zur Rehabilitation, zu Beschäftigten im Gesundheitswesen, zum Rauchverhalten und zum Body-Mass-Index aktualisiert worden. Diese Indikatoren werden im Rahmen des Mikrozensus im 4-Jahres-Rhythmus erhoben und sind im Themenfeld 4 „Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen“ zu finden.

Auch die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen für den Einschulungsjahrgang 2025 liegen nun vor. Bei allen diesbezüglichen Indikatoren sind keine bedeutsamen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr zu erkennen.

Bitte beachten Sie, dass die in der Menüleiste des Gesundheitsinformationssystems zum Download bereitgestellte Datei „Metadaten“ wichtige Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen Indikator enthält.

Symbolbild Grillen: © jackfrog – stock.adobe.com ?

Damit Grillen weiterhin Spaß macht: So vermeiden Sie Lebensmittelinfektionen

Sommer und Grillen – das gehört für viele Menschen einfach zusammen. Damit der gemeinsame kulinarische Genuss ein Vergnügen bleibt, gibt es einfache wie wirkungsvolle Tipps, um sich vor Lebensmittelinfektionen zu schützen, denn: Jedes Jahr beobachtet das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) im sommerlichen dritten Jahresquartal erhöhte Fallzahlen von gemeldeten Campylobacteriose- und Salmonellose-Erkrankungen. Aber auch andere lebensmittelassoziierte Erreger (z. B. EHEC-Bakterien) verursachen im Sommer lebensmittelbedingte Erkrankungen. Dies kann mit dem beliebten Grillen zusammenhängen.

Eine Lebensmittelinfektion äußert sich meistens durch Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Bei Personen mit einem geschwächten oder noch nicht vollständig ausgebildetem Immunsystem (z. B. Babys, Kleinkinder sowie ältere oder abwehrgeschwächte Menschen) kann es allerdings auch zu schwereren Verläufen kommen.

Daher hat das LfGA NRW Informationen für Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt, die über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informieren und Hinweise enthalten, wie man lebensmittelbedingte Erkrankungen insbesondere während der Grillsaison vermeiden kann. Darüber hinaus finden Sie weitere hilfreiche Links zur Lebensmittelhygiene.

(Bild: ©jackfrog – stock.adobe.com)

Titelblatt der dritten Ausgabe "Kompass Gesundheitsförderung"

3, 2, 1 – los: „Kompass Gesundheitsförderung“ lädt zur Standortbestimmung

Welche Themen der Gesundheitsförderung sind in Nordrhein-Westfalen von besonderem Interesse? Welche Beiträge leistet der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) zur Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen? Wie wird Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene umgesetzt? Diesen und weiteren Fragen geht das quartalsweise erscheinende Informationsformat "Kompass Gesundheitsförderung“ des LfGA NRW nach.

Da eine nachhaltige Gesundheitsförderung an der individuellen Ausgangslage einer Kommune ansetzt, steht in der dritten Ausgabe ein besonderes Instrument im Fokus: Die „Standortbestimmung Gesundheitsförderung NRW“. Dazu werden weitere Tipps und Tools aus der Praxis vorgestellt sowie Hör- und Leseempfehlungen angeboten. Ein Experten-Interview und Veranstaltungstipps komplettieren die Juli-Ausgabe des „Kompass Gesundheitsförderung“.

(Bild: ©deagreez – stock.adobe.com & LfGA NRW)

LfGA NRW Standort Bochum

Ein Jahr Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen

Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) feiert einjähriges Bestehen. Seit Gründung im Juli 2025 fördert die neue Landesoberbehörde einen zukunftsorientierten, gut vernetzten Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sowie einen handlungsstarken, verantwortungsvollen Arbeitsschutz. Mit dem Ziel, die Versorgung der Menschen in NRW zu stärken, unterstützt das LfGA NRW Kommunen, Behörden und Institutionen. 

Geschaffen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Nordrhein-Westfalen, bündelt das Landesamt die Fachkompetenzen des ehemaligen Landeszentrums Gesundheit NRW und des ehemaligen Landesinstitutes für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung NRW.

Symbolbild zum arzneimittelbezogenen Entlassmanagement

„Arzneimittelbezogenes Entlassmanagement in NRW“ stärkt Versorgung von Patientinnen und Patienten

Nach einem Krankenhausaufenthalt benötigen Patientinnen und Patienten oftmals weiterhin Arzneimittel. Das Ziel der neuen Handreichung „Arzneimittelbezogenes Entlassmanagement in NRW“ ist es, diese bedarfsgerechte und kontinuierliche Versorgung zu unterstützen.

Entstanden ist das Informationsmaterial für nordrhein-westfälische Krankenhäuser in Zusammenarbeit zwischen den Amtsapothekerinnen und Amtsapothekern in NRW und dem Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen. Die Publikation legt den Schwerpunkt auf die Rezeptausstellung und zeigt praktikable Handlungsoptionen in der Arzneimittelversorgung auf.

(Foto: ©Kzenon – stock.adobe.com)

Digitale Meldung der U-Untersuchungen wieder möglich

Ab sofort ist es für die Kinderärztinnen und Kinderärzte in Nordrhein-Westfalen wieder möglich, die Meldungen über durchgeführte Früherkennungsuntersuchungen von Kindern, die sogenannten U-Untersuchungen, digital an das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) zu übermitteln. Mit der Öffnung des neuen elektronischen Meldewegs über die Anbindung an die Telematikinfrastruktur trägt das LfGA NRW den Anforderungen der Digitalisierung Rechnung.

Die Meldung kann aber auch weiterhin per Post erfolgen. Damit haben die Praxen wie bisher die Wahl, wie sie die Information an das LfGA NRW übermitteln. 

Der neue digitale Meldeweg ist in Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Vertreterinnen und Vertretern des Berufsverbands für Kinder und Jugendmedizin (BVKJ) e. V. in Nordrhein-Westfalen realisiert worden. 

Hintergrund: Im LfGA NRW erfasst die Zentrale Stelle Gesunde Kindheit (ZSGK) alle durchgeführten Früherkennungsuntersuchungen für Kinder zwischen sechs Monaten und fünfeinhalb Jahren (U5 bis U9) in Nordrhein-Westfalen. Diese sind zwar freiwillig, bilden aber einen wichtigen Baustein für das gesunde Aufwachsen von Kindern. Werden Untersuchungsangebote nicht wahrgenommen, versendet das LfGA NRW Erinnerungsschreiben an die Erziehungsberechtigten, in denen auf die Bedeutung der U-Untersuchungen hingewiesen wird. Seit Einführung des Erinnerungsverfahrens 2008 auf Grundlage einer gesetzlichen Verordnung leistet das Land NRW damit einen Beitrag zur konkreten Unterstützung in dem Thema Früherkennungsuntersuchungen.

Auf unserer Internetseite sind alle wichtigen und aktuellen Informationen zur Meldung der U-Untersuchungen ans LfGA NRW für Kinderarztpraxen aufgeführt.

Handlungshilfe: Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung oder Obdach

Nicht alle Menschen sind im gleichen Ausmaß von Hitze betroffen. Für Menschen ohne Wohnung oder Obdach stellen extreme Wetterlagen wie die Hitzewelle Ende Juni besondere Herausforderungen dar. Häufig fehlen ihnen kühle Rückzugsorte und sie haben oft nur einen erschwerten Zugang zu Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Das LfGA NRW hat daher in Zusammenarbeit mit der AG "Chancengerechtigkeit im gesundheitsbezogenen Hitzeschutz" die Handlungshilfe "Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung oder Obdach" erarbeitet. Sie soll kommunale Akteurinnen und Akteure bei der Aufstellung von Maßnahmen unterstützen, um Menschen ohne Wohnung oder Obdach vor den gesundheitlichen Folgen durch Hitze zu schützen. Die Handlungshilfe richtet sich insbesondere an die Verantwortlichen in Gesundheits-, Sozial- und Umweltämtern.

Ausschnitt aus einem Diagramm (Schmuckbild)

Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Nordrhein-Westfalen: Jahresbericht 2024 veröffentlicht

Das LfGA NRW hat den Infektionsjahresbericht 2024 online gestellt: Der elektronische Bericht gibt einen Überblick über die meldepflichtigen Krankheiten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024. Die Daten basieren auf den Einzelfallmeldungen der meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erreger nach §§ 6-9 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).

Berichtet werden Daten für Gesamt-NRW sowie Auswertungen pro Region und pro Krankheit. Vergleiche mit Vorjahreszahlen lassen Trends und regionale Besonderheiten erkennen. Für alle Krankheiten finden sich geografische Verteilungskarten der Meldeinzidenzen und Diagramme zum zeitlichen Verlauf der Meldungen.

Vermeidung von Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt: Informationen für Bürgerinnen und Bürger mit Tipps fürs Jahresende

Im vergangenem Jahr 2024 wurden dem Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz (LfGA NRW) knapp 24.000 Erkrankungsfälle übermittelt, die von hauptsächlich durch Lebensmittel übertragenen Krankheitserregern ausgelöst wurden. 

In der Regel heilen lebensmittelbedingte Infektionen von selbst aus. Bei Personen mit einem geschwächten oder noch nicht vollständig ausgebildetem Immunsystem (z. B. Babys, Kleinkinder sowie ältere oder abwehrgeschwächte Menschen) kann es auch zu schwereren Verläufen kommen. Viele dieser Erkrankungsfälle lassen sich durch den richtigen Umgang mit Lebensmitteln und einer guten Küchenhygiene vermeiden.

Das LfGA NRW hat Informationen für Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt, die über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informieren und Hinweise enthalten, wie man lebensmittelbedingte Erkrankungen im Privathaushalt insbesondere in der Weihnachtszeit vermeiden kann. Darüber hinaus finden Sie hilfreiche Links für weitere Informationen zu Lebensmittelhygiene.