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Aktuelle Meldungen

Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibung

Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen ist die folgende Stelle neu zu besetzen:

  • Ärztin/Arzt mit dem Aufgabenschwerpunkt "Infektionsschutz" in der Fachgruppe Infektiologie und Hygiene, Dienstort Bochum (Münster), Bewerbungsschluss: 21.08.2017

Umfangreiche Aktualisierung der Gesundheitsindikatoren

Das LZG.NRW hat in einer weiteren umfangreichen Aktualisierung seiner Gesundheitsindikatoren unter anderem die Daten der Schuleingangsuntersuchungen, Daten zu Ausbildung, gesundheitsökonomische sowie soziodemographische Daten auf den neuesten Stand gebracht.   

Masern - aktuelle Informationen und Empfehlungen

Derzeit werden in NRW viele Maserninfektionen gemeldet. Zwischen 2008 und 2016 wurden pro Jahr 18 bis 185 Masern-Fälle gemeldet, im Jahr 2017 bis jetzt bereits 408 (Datenstand: 23.05.2017), davon 296 aus Duisburg, 30 aus Essen und 82 aus 26 anderen Kreisen in NRW. Aus der kreisfreien Stadt Essen wurde ein Maserntodesfall bei einer 37-jährigen Patientin berichtet.

Grundsätzlich immer, aktuell besonders nachdrücklich, ist zu empfehlen jeden Arztkontakt zu nutzen, um den eigenen Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls ergänzen zu lassen.

Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die mit sehr schweren Komplikationen einhergehen kann. Es ist daher besonders wichtig, sich selbst und sein Umfeld durch Impfung vor Ansteckung zu schützen. In Deutschland ist die Impfung nicht nur für Kinder empfohlen, sondern auch für Erwachsene.

Im Detail empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Folgendes:
Kinder erhalten eine zweimalige Impfung. Die erste Impfung erfolgt im Alter von 11-14 Monaten, die zweite im Alter von 15-23 Monaten. Die zweite Impfung folgt im Abstand von mindestens vier Wochen zur ersten Impfung.
Kinder und Jugendliche, die gar nicht oder nur einmal geimpft sind, sollten so schnell wie möglich eine Nachholimpfung erhalten. Erst wenn insgesamt zwei Impfungen gegeben wurden, ist der optimale Schutz gegen Masern erreicht.
Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden, wird eine einmalige Impfung empfohlen, wenn sie entweder gar nicht oder nur einmal in der Kindheit/Jugend gegen Masern geimpft wurden. Das gilt ebenso bei einem unklaren Impfstatus. Diese Empfehlung betrifft insbesondere auch Menschen, die im Gesundheitsdienst arbeiten, die Personen mit geschwächtem Immunsystem betreuen oder in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind.

Dokumentation der  Veranstaltung "Migration und Alter - Workshop zum Thema Gesundheitsförderung und -versorgung" am 27.03.2017 in Herford

Die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung und -förderung älterer Menschen mit Migrationshintergrund waren Thema eines gemeinsamen Workshops von Kommunaler Gesundheitskonferenz und Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Herford mit dem Landeszentrum Gesundheit NRW.

Die Teilnehmenden, darunter Fachkräfte aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wie Gesundheit, Pflege, Migration, Integration, Seniorenarbeit und Soziales, diskutierten anhand von Impulsvorträgen und Praxisbeispielen über kultursensible Herangehensweisen in Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung und der Pflege. Die gemeinsamen Gruppenarbeiten und -diskussionen dienten dazu, bestehende Angebote und Bedarfe zu identifizieren und die kommunale Vernetzung sowie den gegenseitigen Austausch zu fördern.

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Ergebnisse der Studie "Angebotssituation und Qualität der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen/Erkrankungen in spezifischen psychiatrischen Handlungsfeldern"

Das LZG.NRW beauftragte im Sommer 2015 die Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH (FOGS) aus Köln, die Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Störungen/Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen zu untersuchen. Ziel war es, die Versorgungsrealität abzubilden, um daraus Erkenntnisse für die Planung der psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Versorgung in NRW ableiten zu können. Dabei wurden die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen in Krisensituationen sowie die regionalen Kooperations- und Verbundstrukturen in den Blick genommen. Darüber hinaus richtete sich der Fokus der Untersuchungen auf das Beschwerdewesen sowie die Selbsthilfestrukturen für Menschen mit psychischen Störungen/Erkrankungen. Zentrale Ansprechpartnerinnen und -partner für die Forschenden waren die Gesundheits-/Sozialämter bzw. die Psychiatriekoordinatorinnen und -koordinatoren.

Eingebettet ist die Studie in den Kontext der Landespsychiatrieplanung, welche vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) in 2015 begonnen und vom LZG.NRW fachlich intensiv begleitet und unterstützt wurde. Der Erstellung eines Landespsychiatrieplans ging ein für NRW einmaliger, partizipativer Prozess voraus. Im Ergebnis beschreibt der Landespsychiatrieplan konkrete Handlungsschritte zur Weiterentwicklung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. Störungen aus Sicht der Landesregierung.

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Landes-Gesundheits-Bericht 2015 in Leichter Sprache

In dem Bericht in Leichter Sprache
stehen viele Informationen
über die Gesundheit von den Menschen
in Nord-Rhein-Westfalen.

Zum Beispiel:

  • Wie ist die Gesundheit von den Menschen?
  • Welche Krankheiten haben die Menschen?
  • Welche Menschen haben besondere Probleme mit der Gesundheit?
  • Welche Dinge sind gut für die Gesundheit?