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Aktuelle Meldungen

Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Am 11.03.2020 hat die WHO die weltweite Ausbreitung der COVID-19 Erkrankung zur Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch ein, in allen Bundesländern sind Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus bestätigt worden.

Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern.

Das LZG.NRW hat hierbei zwei wesentliche Aufgaben: Wir sind die für Nordrhein-Westfalen zuständige Landesmeldestelle nach dem Infektionsschutzgesetz und bilden das Bindeglied zwischen den örtlichen Gesundheitsämtern und dem Robert Koch-Institut des Bundes. Und wir beraten und unterstützen mit unserem Kompetenzzentrum Infektionsschutz die Gesundheitsämter und die Ärzteschaft sowie das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen zu Fragen des Infektionsschutzes, unter anderem mit einer 24-Stunden-Rufbereitschaft.

Wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie unter anderem an folgenden Stellen:

Zentrale Informationsseite des Landes NRW zur Corona-Pandemie
Ergänzende Informationsseite des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums
Corona-Meldelage des LZG.NRW

Das Bürgertelefon der Landesregierung steht Ihnen unter 0211 9119-1001 zwischen 7 und 20 Uhr für alle Fragen rund um SARS-CoV-2 und Covid-19 zur Verfügung.

Allgemeine Informationen der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung zum neuartigen Coronavirus / Covid-19
Informationen des Robert Koch-Instituts zur Corona-Pandemie für die Fachöffentlichkeit

Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2018 veröffentlicht

Der NRW-Gesundheitssurvey 2018 stand unter dem Thema "individuelle Gesundheitsressourcen". 2.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus NRW im Alter von 18 bis 96 Jahren waren dazu von Ende September bis Anfang Dezember 2018 telefonisch befragt worden. Die jetzt verfügbare Auswertung zeigt, dass der (regelmäßige) Aufenthalt in der Natur eine der wichtigsten Gesundheitsressourcen ist.

Foto einer Bewerbungsmappe

Neue Stellenausschreibungen

Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen ist die folgende Stelle neu zu besetzen:

  • Bürosachbearbeitung mit Schwerpunkt Personalangelegenheiten (w/m/d)
    in der Fachgruppe Personal, Organisation, Justiziariat
  • wissenschaftliche Mitarbeiterin (w/m/d)
    in der Fachgruppe Gesundheits- und Pflegekonferenzen, Themenentwicklung.

Landarztquote: Bewerbungsverfahren für das Wintersemester 2020/2021 startet

Das Bewerbungsverfahren im Rahmen der Landarztquote NRW für das Wintersemester 2020/2021 startet am 1. März 2020. Bis zum 31. März können sich Interessierte, die als Hausärztin oder Hausarzt in unterversorgten Regionen des Landes tätig sein wollen, auf einen Medizinstudienplatz an einem der acht möglichen Studienorte in Nordrhein-Westfalen für das Wintersemester 2020/21 bewerben. Für das vergangene Wintersemester 2019/2020 wurden insgesamt 145 Studienplätze über die Landarztquote vergeben.

Dokumentation der Veranstaltungen "Gesundheitsförderung vor Ort - Eine praktische Einführung mit Blick auf das Präventionsgesetz" am 19.11. und 05.12.2019 in Dortmund

Gesundheitsförderung und Prävention sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und die Frage, wie die Gesundheit vor allem dieser Personen verbessert und Krankheit vermieden werden kann. Unter dem Titel "Gesundheitsförderung vor Ort - Eine praktische Einführung mit Blick auf das Präventionsgesetz" lud die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) zu zwei Veranstaltungen ins Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund ein. Hintergrund der Veranstaltungen bildete das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz zur Förderung von Projekten der Primärprävention und Gesundheitsförderung. Kommunale Akteurinnen und Akteuren informierten sich und tauschten sich aus über Grundlagen und Prinzipien der modernen Gesundheitsförderung und Prävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten, insbesondere in der Kommune.

Der NRW-Gesundheitssurvey liefert aktuelle Ergebnisse zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen

Von Ende September bis Anfang Dezember 2017 wurden 2.000 Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen zu ihrem Gesundheitszustand, gesundheitlichen Belastungen und ihrem Gesundheitsverhalten befragt.

Im Durchschnitt schlafen die Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen 6,4 Stunden pro Nacht und damit weniger als empfohlen. Jede vierte befragte Person fühlt sich im Alltag durch Stress stark oder sehr stark belastet. Die Bereitschaft zur Selbstmedikation mit Schmerzmitteln ist hoch - insbesondere bei Frauen. Lesen Sie mehr dazu in Teil 1 des Gesundheitssurveys 2017.

Teil 2 des Surveys thematisiert die Inanspruchnahme von medizinischen Präventionsangeboten. Die überwiegende Mehrheit der Befragten - fast 70 % - findet Impfungen wichtig, jedoch werden nicht immer alle empfohlenen Schutzimpfungen in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Grippeschutzimpfung werden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) in der Gruppe der über 60-Jährigen noch deutlich verfehlt.

Titelbild Arbeitslosigkeit und Gesundheit als kommunales Arbeitsfeld

Arbeitslosigkeit und Gesundheit als kommunales Arbeitsfeld - Publikation des LZG.NRW zu einer Projektreihe aus der Stadt Essen

In Essen wurde die Zusammenführung von Arbeitsförderung und Gesundheitsförderung und -versorgung über viele Jahre hinweg systematisch vorangetrieben. Aufbauend auf Projekten des JobCenters Essen, in denen bereits vielfältige Kooperationsstrukturen mit dem Versorgungssystem gewachsen waren, hat sich die Kommunale Gesundheitskonferenz des Themas angenommen und zusammen mit dem Jobcenter Maßnahmen zu Prävention und Gesundheitsförderung in den Blick genommen.

Der jetzt vorliegende Band beschreibt diese Entwicklung anhand von Beiträgen zu den einzelnen Projektschritten, des Evaluationsberichts zum Projekt "Arbeitslosigkeit und Gesundheit" und eines perspektivischen Ausblicks. Die Beiträge stehen durchgehend für das hohe methodisch-konzeptionelle Niveau der Projektreihe, sind aber gleichzeitig anschaulich, kleinschrittig und in einer praxisnahen Sprache gehalten.