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Aktuelle Meldungen

Workshop Transatlantische Clusterinitiative "Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik" am 16. Oktober 2017, Aachen

Das Clustermanagement Gesundheitswirtschaft im Landeszentrum Gesundheit NRW ist in diesem Jahr Partnercluster der Transatlantischen Clusterinitiative für den Programmteil Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik. Dazu veranstaltet das LZG.NRW am 16.10.2017 in Aachen einen NRW-USA Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern US-amerikanischer Gesundheits- und Medizintechnik-Cluster sowie Unternehmen. Der Workshop richtet sich an Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen mit Interesse am US-amerikanischen Markt sowie an Vertreterinnen und Vertreter von Clustern, Verbänden sowie Multiplikatoren und interessiertes Fachpublikum. Ein anschließendes Get-together bietet die Gelegenheit zum Netzwerken mit den US-amerikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die transatlantische Clusterinitiative ermöglicht das Zusammentreffen und den Wissenstransfer zwischen deutschen und amerikanischen Clusterorganisationen und Unternehmen. Insbesondere die Technologieentwicklung, Fachkräfterekrutierung und -qualifizierung, der Austausch von Best Practices oder die Internationalisierung sollen mit der Initiative zwischen den beteiligten Unternehmen und Institutionen nachhaltig gefördert werden. Das Programm wird von der Auslandshandelskammer (AHK) USA - Chicago organisiert und durch das Transatlantik-Programm der Bundesregierung aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Telefonische Befragung der nordrhein-westfälischen Bevölkerung - NRW-Gesundheitssurvey 2017

In der Zeit vom 1. September bis zum 24. November 2017 führt das Landeszentrum Gesundheit NRW wieder eine Bevölkerungsbefragung durch. In diesem Zeitraum werden per Zufall ausgewählte Haushalte in Nordrhein-Westfalen von einem von uns beauftragten Institut telefonisch kontaktiert.

In den letzten Jahren haben jährlich etwa 2.000 Bürgerinnen und Bürger an den Befragungen teilgenommen. Ihre Angaben sind ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsberichterstattung des Landes, die eine maßgebliche Grundlage gesundheitspolitischer Analysen und Entscheidung in Nordrhein-Westfalen liefert.

Sollten Sie in diesem Jahr angerufen werden, würden wir uns freuen, wenn Sie sich an der Befragung beteiligen und unsere Fragen zu verschiedenen Gesundheitsthemen beantworten könnten. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und Ihre Angaben werden anonym behandelt. Alle Daten werden nur in zusammengefasster Form ausgewertet.

Aktualisierte Broschüre "Überwachung der Tätigkeiten mit Krankheitserregern durch das Gesundheitsamt/die untere Gesundheitsbehörde" erschienen

Die Tätigkeiten mit Krankheitserregern, zum Beispiel in Laboren, sind grundsätzlich erlaubnis- und anzeigepflichtig. Die Überwachung dieser Pflichten obliegt den unteren Gesundheitsbehörden. Diese dritte, aktualisierte Auflage der Broschüre "Überwachung der Tätigkeiten mit Krankheitserregern" bietet einen Überblick über die einzuhaltenden gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen für die Erlaubniserteilung sowie über die Anzeigepflichten derjenigen Personen, die die Tätigkeiten mit Krankheitserregern durchführen wollen. Die Broschüre ist nur als Download verfügbar.

"Arzneimittel in der Palliativversorgung", Tagungsdokumentation der Fachtagung Sozialpharmazie 2016 erschienen

Die palliativmedizinische Versorgung ist inzwischen fester Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Spezialisten versorgen und betreuen Schwerstkranke und Sterbende. Dazu gehören auch Pharmazeutinnen und Pharmazeuten, die komplexe Medikationspläne begleiten und Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Pflegefachkräften mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Fachtagung Sozialpharmazie im Mai 2016, veranstaltet vom Landeszentrum Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen, griff dieses Thema auf. Jetzt steht die Tagungsdokumentation zur Verfügung.

Ziel war es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes über die wesentlichen Aspekte der Palliativversorgung zu informieren. Außerdem konnten Herausforderungen, die vor dem Hintergrund des demographischen Wandels pharmazeutisch zu meistern sind, diskutiert werden. So muss darauf geachtet werden, dass das pharmazeutische Potential und das aktuelle Wissen auch in Zukunft in allen Teilen von Nordrhein-Westfalen zur Verfügung steht. Außerdem muss die Zusammenarbeit in Palliativnetzwerken weiter verbessert werden. Der Öffentliche Gesundheitsdienst wird sich im Rahmen seiner Koordinierungsaufgaben dafür verstärkt einsetzen.

Dokumentation der Veranstaltung "Integrationskonzept Stadt Leverkusen - Kommunaler Dialog zu Migration und Gesundheit" am 21. Juni 2017 in Leverkusen

Die Integration von Migrantinnen und Migranten ist für viele Kommunen in NRW ein besonderes Anliegen. Auch für die Stadt Leverkusen, die im Rahmen ihrer Aktivitäten in dem Themenbereich ihr kommunales Integrationskonzept unter Einbeziehung gesundheitsbezogener Fragestellungen novelliert.

Aus diesem Anlass veranstalteten das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen und die kommunale Gesundheitskonferenz der Stadt Leverkusen am 21.06.2017 einen kommunalen Dialog zu Migration und Gesundheit. Rund 30 Teilnehmende, darunter Fachkräfte aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern, tauschten Erfahrungen zum Thema aus und diskutierten gemeinsam mögliche Handlungsansätze für die Umsetzung des Themas Gesundheit im Integrationskonzept.

Projektdokumentation "Partizipative Qualitätsentwicklung in Kontexten einer Kommunalen Gesundheitskonferenz" erschienen

Partizipation als Handlungsprinzip und die Partizipative Qualitätsentwicklung (PQE) als methodisches Instrument zur praktischen Umsetzung sind aus einer zeitgemäßen Gesundheitsförderung nicht mehr wegzudenken. Klassischerweise macht die PQE die Partizipation der Zielgruppen zu ihrem zentralen Anliegen.

Mit dem hier dokumentierten Modellprojekt im Rahmen einer Kommunalen Gesundheitskonferenz und ihrer Arbeitsstrukturen (hier die "Koordinationsstelle für Ernährung und Bewegung an Offenen Ganztagsschulen" im Kreis Gütersloh) steht ein spezieller Handlungsrahmen im Mittelpunkt - eine Kommunalverwaltung mit ihren vielfältigen professionellen Arbeitsbeziehungen. Die Dokumentation wirft einen differenzierten Blick darauf, ob und wie PQE in einem solchen Kontext funktioniert, ob Partizipation auch hier zu einer Verbesserung der Arbeitsergebnisse führt und ob die Zielgruppen - die Kinder und ihre Eltern - von einer gesteigerten Partizipation im Verwaltungshandeln profitieren.

Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten

Der Bundestag hat am 07.07.2017 das Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten (EpidÜberwModG) beschlossen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wird durch das Gesetz beauftragt, ein elektronisches Melde- und Informationssystem (DEMIS) zu errichten. Künftig sollen alle Meldungen von Infektionskrankheiten von den meldenden Ärztinnen und Ärzten und Laboren elektronisch verarbeitet und den Gesundheitsämtern, Landesmeldestellen und dem RKI zugänglich gemacht werden. Besonders im Vordergrund stehen die hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit, die durch ein solches elektronisches Meldesystem entstehen.

DEMIS soll spätestens 2021 in Betrieb gehen. Weitere Neuerungen des Gesetzes sind unter anderem eine Erweiterung der Meldepflicht bei Häufungen von Krankenhausinfektionen, die Beteiligung der Gesundheitsämter an der Kontrolle der ärztlichen Impfberatung bei Aufnahme von Kindern in Betreuungseinrichtungen und eine Benachrichtigungspflicht für Krätze (Skabies) in Pflegeheimen und weiteren Gemeinschaftsunterkünften. Die Rolle des RKI im Bereich des internationalen Gesundheitsschutzes wird gesetzlich verankert. Das Gesetz wurde am 24.07.2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am 25.07.2017 in Kraft getreten. Die Änderungen, die sich durch das EpidÜberwModG für das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ergeben, wurden in die Online-Version des IfSG bereits eingearbeitet.

Umfangreiche Aktualisierung der Gesundheitsindikatoren

Das LZG.NRW hat in einer weiteren umfangreichen Aktualisierung seiner Gesundheitsindikatoren unter anderem die Daten der Schuleingangsuntersuchungen, Daten zu Ausbildung, gesundheitsökonomische sowie soziodemographische Daten auf den neuesten Stand gebracht.