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Ergebnisse zu den Schwerpunktthemen

Die NRW-Gesundheitssurveys fokussieren jedes Jahr unterschiedliche Themenschwerpunkte. Die folgenden Übersichten beinhalten kurze Beschreibungen der einzelnen Schwerpunktthemen sowie Ergebnisdarstellungen in Form von Kurzberichten oder Präsentationen sowie Hinweise auf Veröffentlichungen. Veröffentlichungen zu älteren Surveys sind im Archiv zusammengefasst.

Ergebnisse zur allgemeinen gesundheitlichen Lage und zu gesundheitlichen Verhaltensweisen werden außerdem regelmäßig als Gesundheitsindikatoren aufbereitet. Diese findet Sie unter "Ergebnisse des Standardfragen-Moduls".

Die vielfältigen gesundheitsförderlichen Effekte eines körperlich aktiven Lebensstils sind mehrfach wissenschaftlich belegt. Doch trotz der nachgewiesenen positiven Wirkung ist die Inaktivität im Alltag ein wachsendes Problem. Aus diesem Grund haben wir die körperliche Alltagsaktivität als Schwerpunktthema für den NRW-Gesundheitssurvey 2016 aufgegriffen.

Nordrhein-westfälische Bürgerinnen und Bürger wurden hierfür zu folgenden Aspekten interviewt:

  • Status Quo körperlicher Aktivität im Alltag,
  • Bewertung potentiell bewegungsfördernder Strukturen im Wohnort hinsichtlich:
    - Verfügbarkeit,
    - Nutzung,
    - niedrigschwelliger Gestaltung.


Ergebnisse und Veröffentlichungen
Körperliche Aktivität im Alltag. Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2016

Potential bewegungsfördernder Strukturen im kommunalen Setting: Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2016 (Tagungs-Abstract)
Preckel-Schwarz J, Rosenkötter N, Borrmann B
Gesundheitswesen. 80 (2018), 376

Das seelische Befinden ist eine wichtige Komponente der Gesundheit und rückt zunehmend in den Fokus öffentlicher Diskussionen. Menschen mit psychischen Erkrankungen sind häufig vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Themen wie Stigmatisierung und Diskriminierung können hierbei genauso zum Alltag der Erkrankten gehören wie Probleme bei der Suche nach einer geeigneten gesundheitlichen Versorgung.

Im NRW-Gesundheitssurvey 2015 wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu folgenden Themen befragt:

  • Bekanntheitsgrad und Ursachen verschiedener Erkrankungen,
  • Versorgung psychisch Erkrankter,
  • Unterstützung und Reaktionen gegenüber psychisch Erkrankten.


Ergebnisse und Veröffentlichungen
Psychische Erkrankungen: Wissen, Einstellungen und Versorgungserfahrungen der Bevölkerung. Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2015

Wissen und Einstellungen in Bezug auf psychische Erkrankungen in der Bevölkerung (Tagungs-Abstract)
Borrmann B, Preckel J, Rosenkötter N
Gesundheitswesen. 78 (2016), A150

Im Jahr 2014 kamen auf hundert 18- bis 64-Jährige 33 Menschen, die über 65 Jahre alt waren. Im Jahr 2040 steigt dieser Anteil voraussichtlich auf 51 Menschen über 65 Jahre an. Versorgungsbedürfnisse im Alter stellen daher die Gesellschaft in naher Zukunft vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wurden im NRW-Gesundheitssurvey 2014 Fragen zum Wohnen und zur Versorgung im Alter gestellt. Eine repräsentative Stichprobe von Bürgerinnen und Bürgern ab 55 Jahren wurde zu folgenden Aspekten befragt:

  • Grad der sozialen Unterstützung im nahen Umfeld und Unterstützung bei Alltagsaktivitäten,
  • Wohnvorstellungen im Alter,
  • Nutzung verschiedener Versorgungsstrukturen und -angebote sowie
  • Absicherung und Vorkehrungen im Falle einer Hilfsbedürftigkeit im Alter.


Ergebnisse und Veröffentlichungen
Wohnen und Versorgung im Alter. Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2014

Wie wollen NRW-Bürgerinnen und Bürger im Alter wohnen [leben]? Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2014 (Vortrag)
Rosenkötter N, Preckel J, Borrmann B
Workshop "Wohnen im Alter", 2015 in Dortmund und 2016 in Köln

Wahrnehmung verschiedener Bevölkerungsgruppen basierend auf einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung (Tagungs-Abstract)
Rosenkötter N, Preckel J, Borrmann B
Gesundheitswesen. 78 (2016), A116

Wie wollen NRW- Bürgerinnen und Bürger im Alter wohnen? Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2014 (Abstract)
Borrmann B, Rosenkötter N
Gesundheitswesen. 77 (2015), A395

Im NRW-Gesundheitssurvey 2013 ging es um die Gesundheit der geburtenstarken Jahrgänge (1955-1970). Zu dieser Gruppe gehören in NRW 4,4 Mio. Bürgerinnen und Bürger. Zum Zeitpunkt der Befragung waren diese zwischen 43 und 58 Jahre alt. Zwischen 2013 und 2040 erreichen die meisten von ihnen das Rentenalter. Die zahlenmäßige Stärke dieser Generation trägt maßgeblich zum demografischen Wandel bei, der die gesundheitlichen Versorgungs- und sozialen Sicherungssysteme schon jetzt vor finanzielle und organisatorische Herausforderungen stellt. 

Um die veränderten gesundheitlichen Belastungen und die Versorgungsbedarfe dieser Generation im Alter zu ermitteln, wurde eine Stichprobe der Babyboomer zu verschiedenen gesundheitsrelevanten Themen befragt.


Ergebnisse und Veröffentlichungen
Gesundheit der Babyboomer-Generation. Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurvey 2013

Gesundheitszustand, Risikofaktoren und Schutzfaktoren der Babyboomer in NRW: Erste Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2013 (Poster)
Borrmann B, Mensing M
49. Jahrestagung der DGSMP, 2013, Marburg

Die Gesundheit der Babyboomer in NRW - Ergebnisse eines aktuellen Bevölkerungssurveys (Tagungs-Abstract)
Borrmann B, Mensing M
Gesundheitswesen. 76 (2014), V65

Vor dem Hintergrund des nationalen Gesundheitsziels "Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken" wurden ca. 2.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger im NRW-Gesundheitssurvey 2012 zu Aspekten der Patientensouveränität befragt. Zu den Schwerpunkten dieses Surveys gehörten: 

  • Nutzung des Internets zur Beschaffung von Gesundheitsinformationen,
  • erlebte Transparenz beim Angebot von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL),
  • Erfahrungen bezüglich der Unterstützung der Patientensouveränität innerhalb des Versorgungssystems,
  • Wissensstand der Bevölkerung über Beratungsangebote und Patientenrechte.


Ergebnisse und Veröffentlichungen
Patient(inn)ensouveränität in Nordrhein-Westfalen. Wissen, Einschätzungen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger: Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2012

Individual health service use - Results of a representative cross-sectional study in  North Rhine-Westphalia, Germany
Rosenkötter N, Mensing M, Borrmann B
7. European Public Health Conference, 2014, Glasgow

Angebot und Inanspruchnahme Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) in NRW: Ergebnisse einer repräsentativen Querschnittserhebung (Poster)
Rosenkötter N, Mensing M, Borrmann B
9. Jahrestagung der DGEpi, 2014, Ulm

Gesundheitskompetenz, Patientensouveränität, Beschwerdemanagement und IGeL aus  Patientensicht  Ergebnisse des NRW Gesundheitssurveys 2012
Vortrag  |  Poster
Mensing M, Borrmann B
63. Wissenschaftliche Tagung des BVÖGD und der BZÖG, 2013, Berlin

Patientenorientierung in der ambulanten Versorgung. Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2012 (Tagungs-Abstract)
Bluemke D, Rosenkötter N, Mensing M
Gesundheitswesen. 16 (2015), P05