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Antragstellung nicht-betriebliche Lebenswelten nach § 20a SGB V

Die Förderung von Leistungen der Gesundheitsförderung und Prävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten durch die gesetzlichen Krankenkassen richtet sich nach den Kriterien des Leitfadens Prävention.

Zu erfüllende Förder-/Bewertungskriterien sind insbesondere:

  • Das Projekt findet in einem Setting (z. B. Kita, Schule, Kommune) statt
  • Für die beantragten Aktivitäten besteht ein erkennbarer und nachvollziehbarer Bedarf
  • Das Projekt beinhaltet nicht ausschließlich/überwiegend verhaltensbezogene Maßnahmen (z. B. Kurse, Beratung, etc.)
  • Die beantragten Aktivitäten zielen auf die Stärkung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen und Strukturen ab
  • Der Anbieter besitzt die je nach Handlungsfeld erforderlichen Qualifikationen
  • Die Zielgruppe ist in den Planungs- und Umsetzungsprozess der Maßnahmen eingebunden

Wichtige Ausschlussgründe sind stichwortartig

  • Berufliche Ausbildung
  • Aktivitäten von politischen Parteien, etc.
  • weltanschaulich nicht neutrale Angebote
  • Kampagnen/Aktionen ohne Projektbezug
  • Baumaßnahmen
  • Forschungsprojekte ohne Intervention
  • Regelfinanzierung
  • Werbezwecke
  • Pflichtaufgaben anderer Akteure
  • Screenings
  • Isolierte Maßnahmen externer Anbieter
  • Individuumsbezogene Abrechnung

Eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen und ein ausführliches Glossar kann Sie zusätzlich bei Ihrer Antragsstellung unterstützen. Zur Antragstellung nutzen Sie bitte das "Antragsformular nicht-betriebliche Lebenswelten". Sie finden das Formular unten im Bereich Downloads.

Bei Fragen können Sie sich auch gerne an die Lotsenstelle der KGC oder an die Ansprechpersonen bei den Krankenkassen/-verbänden NRW wenden.

Wir freuen uns auf Ihre Projektideen!