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Ärztin/Arzt im unterversorgten Gebiet

Die wohnortnahe hausärztliche Versorgung ist zwar in erster Linie in ländlichen Räumen gefährdet, die Zielsetzung des Landarztgesetzes NRW richtet sich aber allgemein auf die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten und von Unterversorgung bedrohten Gebieten des Landes Nordrhein-Westfalen (§ 1 LAG NRW).

Ein entsprechender besonderer öffentlicher Bedarf besteht, wenn in einem Gebiet voraussichtlich mehr Hausärztinnen und Hausärzte benötigt werden als sich dort für eine hausärztliche Tätigkeit entscheiden werden (§ 3 LAG NRW). Diese Feststellungen trifft das Gesundheitsministerium unter Berücksichtigung von Prognoserechnungen der Kassenärztlichen Vereinigungen, gibt sie im Ministerialblatt bekannt und überprüft sie in regelmäßigen Abständen (§ 2 LAG-VO NRW).

Die folgenden Listen geben Anhaltspunkte, in welchen Gemeinden aus heutiger Sicht eine Gefährdung der hausärztlichen Versorgung droht oder auf mittlere Sicht gefährdet erscheint.

Beachten Sie, dass diese Listen nur aktuelle Anhaltspunkte wiedergeben. Die Listen enthalten keine Festlegungen, in welchen Regionen künftig eine hausärztlichen Tätigkeit im Rahmen des Landarztgesetzes NRW auszuüben ist.

Gemeinden, in denen die Gefährdung der hausärztlichen Versorgung droht
Gemeinden, in denen die hausärztliche Versorgung auf mittlere Sicht gefährdet erscheint