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Ärztin/Arzt im unterversorgten Gebiet

Die wohnortnahe hausärztliche Versorgung ist zwar in erster Linie in ländlichen Räumen gefährdet, die Zielsetzung des Landarztgesetzes NRW richtet sich aber allgemein auf die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten und von Unterversorgung bedrohten Gebieten des Landes Nordrhein-Westfalen (§ 1 LAG NRW).

Ein entsprechender besonderer öffentlicher Bedarf besteht, wenn in einem Gebiet voraussichtlich mehr Hausärztinnen und Hausärzte benötigt werden als sich dort für eine hausärztliche Tätigkeit entscheiden werden (§ 3 LAG NRW). Diese Feststellungen trifft das Gesundheitsministerium unter Berücksichtigung von Prognoserechnungen der Kassenärztlichen Vereinigungen, gibt sie im Ministerialblatt bekannt und überprüft sie in regelmäßigen Abständen (§ 2 LAG-VO NRW).

Auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zur Hausärztlichen Versorgung finden Sie die Bedarfsprognose der Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW bis zum Jahr 2030. Die Prognose kann Ihnen Anhaltspunkte geben, in welchen Gemeinden aus heutiger Sicht mit einem relevanten Rückgang des Versorgungsangebots zu rechnen ist:

Bedarfsprognose der Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW

Beachten Sie, dass die Prognose künftig regelmäßig an die Entwicklungen angepasst wird.